Jahresempfang: Gänsehaut bei „Tochter Zion“

dzSchützenwesen

Feierlich betraten zu Beginn des Jahresempfangs der Schützen die Fahnenabordnungen der Fröndenberger Vereine die St. Marien-Kirche und nahmen links und rechts vom Altar Aufstellung.

von Peter Benedickt

11.01.2020, 18:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Bürgerschützenverein hatte eingeladen und neben dem Gastgeber waren auch die Vertreter der befreundeten Vereine von den Adler Hohenheide, vom SV Ruhrtal Warmen-Neimen-Frohnhausen und vom Fröndenberger Schützenbund zu dieser traditionellen Veranstaltung gekommen.

Seit wann bereits solch ein Empfang den Rahmen für einen feierlichen Einstieg in das neue Jahr bietet, wusste selbst BSV-Vorsitzender Marc Plassmann nicht genau: „Das machen wir schon etliche Jahre.“

Der Fanfarenzug unterstützt den Gottesdienst

Nachdem die Fähnriche Aufstellung genommen hatten, wurde es feierlich, denn der Fanfarenzug der Bürgerschützen postierte sich auf den Stufen vor dem Altar und hatte seinen ersten Auftritt. Die besondere Akustik in St. Marien ließ den Besuchern besonders bei der „Tochter Zion“ einen andächtigen Schauer über den Rücken laufen. Die Gruppierung war mit mehr als 20 Musikern angetreten, darunter auch einige ganz junge Interpreten.

„Endlich haben wir mal wieder Nachwuchs in unseren Reihen, vielleicht haben ja noch mehr Kinder oder Jugendliche Interesse an einer tollen Gemeinschaft“, nutzte Plassmann die Gelegenheit, die Werbetrommel zu rühren.

Die Predigt übernahm idealerweise Stadtschützenkönig Friedhelm Wegener und thematisierte unter anderem die Lautstärke, mit der oft untereinander und miteinander umgegangen wird. Dabei hob er die Stimme an, um die Besucher mal richtig aufmerksam auf seine Worte zu machen.

Der Zusammenhalt zwischen den Vereinen wird verbessert

Am Ende sorgte noch einmal der Fanfarenzug für Gänsehaut. Seine Version von „Highland Cathedral“ war ein würdiger Abschluss des rund 40 Minuten langen Gottesdienstes.

Im Anschluss sorgten ein paar gemütliche Stunden bei „geistigen“ Getränken und Häppchen zur Stärkung noch für die Gelegenheit, sich zu Beginn von 2020 auszutauschen. „Diese Treffen festigen den Zusammenhalt zwischen der Vereine“, freute sich Marc Plassmann über positive Rückmeldungen.

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