Jagd auf Funklöcher: Hier könnten Mobilfunkmasten in Fröndenberg stehen

dzDeutsche Telekom

Fröndenberg soll sich bei der Telekom-Aktion „Wir jagen Funklöcher“ bewerben. Das wünscht sich die SPD. Die Verwaltung ist etwas skeptisch. Immerhin nennt sie schon Standorte für Mobilfunkmasten.

Fröndenberg

, 03.11.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Telekom-Initiative „Wir jagen Funklöcher“ will vorhandene Mobilfunklöcher schließen. Die SPD-Fraktion wünscht sich eine Bewerbung der Stadt. Die Verwaltung äußert zwar gewisse Skepsis, listet aber bereits Standorte im Stadtgebiet auf, wo Mobilfunkmasten errichtet werden könnten.

Nur ein echtes LTE-Funkloch im dicht besiedelten Bereich wird von der Telekom in dem Bewerbungsverfahren berücksichtigt. Die Stadtverwaltung hat nicht nachprüfbare Informationen, nach denen das O2-Netz eine komplette LTE-Abdeckung im Outdoor-Bereich in Fröndenberg bietet.

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Zur Sache

Telekom wählt 50 Standorte aus

  • Mit Skepsis sieht die Verwaltung die Bedingung der Telekom, dem Unternehmen die „effektivste Ausbaumethode“ zu genehmigen, falls die Mobilfunkstandorte mit Glasfaser versorgt werden müssten.
  • Die Telekom wird unter allen Bewerbungen 50 Mobilstandorte auswählen, um diese Bereiche im Standard LTE (4G) bis Ende 2020 auszubauen.
  • Die Bewerbungsfrist endet am 30. November 2019. Weil von der Telekom ein Ratsbeschluss verlangt wird, müsste der Rat diesen in seiner Sitzung am 6. November fassen.

Die Telekom habe der Stadt geraten, sich trotzdem zu beteiligen und eine Bewerbung abzugeben, heißt es in einer Ratsvorlage. Bestätigt worden seien jedenfalls Telekom-Funklöcher im LTE-Netz in Frömern, Hohenheide und Neimen.

Die benötigten Mobilfunkmasten könnten nach Telekom-Prüfung an folgenden Standorten errichtetet werden: Feuerwehrgerätehäuser in Frömern, Warmen, Bentrop, Bausenhagen und auf der Hohenheide. Außerdem ein privates Grundstück im Gewerbegebiet Neimen.

Ebenfalls sollen die Sportplätze Frömern und Bausenhagen sowie die Schützenhallen Hohenheide und Warmen nach Zustimmung der jeweiligen Vereine als mögliche Alternativstandorte genannt werden.

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