Integrationspauschale: Fröndenberg erhält 454.961 Euro für Sozialarbeiter und Sprachkurse

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Die Hälfte der Integrationspauschale können Kommunen für den Unterhalt geduldeter Flüchtlinge ausgeben. Andernfalls blieben sie auf diesen Kosten sitzen. So gibt Fröndenberg den Rest aus.

Fröndenberg

, 19.10.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Landesregierung hat jetzt die Verteilung der Mittel aus der Integrationspauschale für 2019 konkretisiert. Neben den Städten und Gemeinden erhalten dieses Jahr auch Kreise einen Anteil für ihre koordinierenden Aufgaben.

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Die Stadt Fröndenberg erhält 454.961 Euro. „Das ist in etwa die Summe, mit der wir gerechnet haben“, sagt Christoph Börger von der Stadtverwaltung zufrieden. Pläne, was mit dem Geld bezahlt werden soll, liegen bereits vor.

Die Hälfte darf für geduldete Flüchtlinge ausgegeben werden

Die Hälfte der Integrationspauschale dürfen Städte für die Unterbringung und den Lebensunterhalt geduldeter Flüchtlinge ausgeben, erklärt der Verwaltungsmitarbeiter. Denn diese Kosten werden nicht aus der Landespauschale nach dem Flüchtlingsaufnahmegesetz gedeckt. „Die Kommunen zahlen aus eigener Tasche für geduldete Flüchtlinge“, so Börger.

Die andere Hälfte müsse allerdings für das ausgegeben werden, was der Name schon sagt: Integration. In Fröndenberg wird von der Integrationspauschale unter anderem ein Sozialarbeiter beschäftigt. Auch städtische Integrationsangebote wie Sprachkurse, beziehungsweise die Kosten für entsprechendes Personal und Räumlichkeiten werden so finanziert.

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