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Insolvenz von British Steel bringt Fröndenberger Drahtwerk nicht aus der Fassung

dzVersorgung gesichert

Die Insolvenz von British Steel trifft auch das Fröndenberger Drahtwerk aus heiterem Himmel. Das Unternehmen ist Kunde des zweitgrößten britischen Stahlkochers. Im Industriegebiet Atlantik hat man aber vorgebaut.

Fröndenberg

, 23.05.2019 / Lesedauer: 2 min

British Steel, zweitgrößter Stahlproduzent aus Großbritannien, hat am Mittwoch, 22. Mai, Insolvenz angemeldet. Kunde des Stahlkochers ist auch das Fröndenberger Drahtwerk.

»Um unsere Versorgung mache ich mir grundsätzlich keine allzu großen Sorgen.«
Torsten Schneider, Geschäftsführer Fröndenberger Drahtwerk

Torsten Schneider, neben Adalbert Heim Geschäftsführer des Drahtwerks, zeigte sich von der Insolvenz von British Steel „vollkommen überrascht“, wie er auf Nachfrage mitteilte. „Wir haben uns noch letzten Herbst vor Ort das Stahlwerk angesehen und es ist recht modern und es wird dort ordentlich investiert“, beschrieb Schneider seine persönlichen Eindrücke. Die Vom Hofe Group, zu der auch das Fröndenbeger Drahtwerk gehört, warte nun auf ein offizielles Schreiben des Insolvenzverwalters Ernst & Young, „aus welchem hervorgeht, wie es nun weitergeht“, so Schneider, der auch Gesamtgeschäftsführer der Unternehmensgruppe mit Sitz in Altena ist. Für die Produktion in Fröndenberg könne er Entwarnung geben. Man sei in engem Kontakt mit dem Lieferanten, die Belieferung der kommenden Wochen sei sichergestellt. Um die Versorgung mache er sich grundsätzlich keine allzu großen Sorgen, „denn es gibt ja ausreichend andere Stahlwerke, die uns mit den benötigten Gütern in entsprechender Qualität beliefern können. Da sind wir vorbereitet.“

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