Im Westfälischen Kettenschmiedemuseum fällt der Hammer

dzSaisonabschluss

Das wird ein glühendes Spektakel: Zum Saisonabschluss im Westfälischen Kettenschmiedemuseum wird die dicke Stegkette verlängert. Viel Aufmerksamkeit brachte 2018 eine besondere Kooperation.

Fröndenberg

, 26.10.2018, 11:27 Uhr / Lesedauer: 1 min

Denn ein Teil der 40 Millimeter dicken Stegkette aus Fröndenberg - normal sind 26 Millimeter - liegt in dieser Saison im Freilichtmuseum in Hagen. In den Räumen der Alten Gerberei dort wird das Schmiedehandwerk präsentiert. Viele Besucherinnen und Besucher in Hagen, so berichtete am Freitag Norbert Muczka, hätten anschließend auch den Weg in den Himmelmannpark gefunden. Die Präsentation in Hagen mit außerdem 30 exzellenten Fotos, von denen zehn die museale Aufbereitung des Themas in Fröndenberg zeigen, sei sehr erfolgreich gewesen. „Das war eine gegenseitige Befruchtung“, sagt der Sprecher des Fördervereins Kulturzentrum.

Das Fernsehen springt auf den neuen Namen „Westfälisch“ an

Weiteres Highlight der Saison war die Hochstufung der Kettenschmiede zum Westfälischen Kettenschmiedemuseum. Die Attraktivität sei durch den klangvollen Namen sicherlich ebenfalls gesteigert worden: Allein das WDR-Fernsehen sei seit der Umbenennung zweimal für Beiträge in Fröndenberg vorstellig geworden. „Der Name macht schon etwas aus“, so Muczka. An diesem Sonntag, 28. Oktober, findet nun von 10 bis 16 Uhr mit dem Schmieden der Stegkette eine spektakuläre Veranstaltung im Kettenschmiedemuseum statt. „Drei Schmiede werden im Rahmen die Winterpause des Museums einhämmern“, kündigt Norbert Muczka an. Bis zum 7. April 2019 sind dann keine Wochenendöffnungen mehr im Museum. Vorher angemeldete Gruppen-Sonderführungen und Trauungen, wie auch an diesem Freitag und Samstag, finden jedoch weiterhin ganzjährig statt.

Die Winterpause wird von der Schraubertruppe des Museums dazu genutzt, die fälligen Reparaturen an den Maschinen vorzunehmen. Norbert Muczka: „Mit der Abschlussmatinée bedankt sich die Museumstruppe auch bei allen Besuchern und Freunden für eine sehr erfolgreiche 20. Museumssaison 2018.“

Das Freilichtmuseum Hagen ist noch bis Mittwoch, 31. Oktober, geöffnet. Es besteht bis dahin noch die Möglichkeit, sich über das Schmiedehandwerk mit einem wesentlichen Beitrag aus dem Fröndenberger Kettenschmiedemuseum zu informieren. Gezeigt werden zudem historische Ansichten des Schmiedehandwerks sowie Darstellungen der aktuellen Schmiedetechnik aus einem Betrieb aus der Region. Die Ausstellung wird in der Alten Gerberei präsentiert, die für Wanderausstellungen genutzt wird.
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