Hochwasserschutz in Fröndenberg: „Der Westen kommt sich benachteiligt vor!“

dzUnwetter und Hochwasser

Das jüngste Starkregenereignis liegt einige Wochen zurück. Es forderte mehrere Einsätze der Feuerwehr. Aus Sicht der FWG wurde in Langschede seitdem weder ausreichend aufgeräumt – noch an die Zukunft gedacht.

Fröndenberg

, 02.11.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nicht nur in Ostbüren, wo es regelmäßig den selben Bauernhof trifft, auch im Fröndenberger Westen leiden die Bürger unter Schlamm und Hochwasser infolge von starkem Regen. Im Mai dieses Jahres hatte es die Ortsmitte von Dellwig stark getroffen, das jüngste Unwetter machte sich vor allem in Langschede bemerkbar.

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Im Nachgang hatte die FWG darauf hingewiesen, dass die Straßen und Gehwege in Langschede nicht gereinigt wurden – außerdem schlugen die Freien Wähler einige Sofortmaßnahmen vor, die Langschede zukünftig vor Wassermassen schützen sollten. Bislang, und das beklagte der FWG-Fraktionsvorsitzende Matthias Büscher im Hauptausschuss, sei so gut wie nichts passiert.

Der Straßengraben am Schürenfeld sei weiterhin zu. Ein Fangkorb stehe neben einem Gully, aus anderen Abflüssen an der B233 würden schon Pflanzen wachsen. Und auch auf Gehwegen befänden sich weiterhin Reste von Schlamm, der durch den Regen in den Ort gespült wurde. „Der Westen kommt sich benachteiligt vor“, verleiht Büscher den Forderungen der Freien Wähler Nachdruck.

Zuletzt hatte die Straßenmeisterei Unna die Sickergräben entlang der Von-Steinen-Straße in Frömern neu gezogen. Auch am Thabrauck wurden im vergangenen Jahr Gräben befreit.

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