Hitze und Trockenheit: Fröndenberger Tierschutzverein hatte im Jahr 2018 viel zu tun

dzJahresbilanz

Pünktlich zum Start ins neue Jahr macht der Tierschutzverein einen Strich unter 2018. Aufgrund der Witterung kümmerten sich die Tierschützer vermehrt um Tauben und andere Wildvögel.

Fröndenberg

, 09.01.2019 / Lesedauer: 2 min

Besonders bedankt sich der Vorsitzende des Fröndenberger Tierschutzvereins Karl-Heinz Beck bei allen Spendern, die den Verein im vergangenen Jahr unterstützt haben. Alle Spenden seien zum Wohl der Tiere bereits ausgegeben worden. Umso wichtiger sei es, dass der Verein auch in diesem Jahr wieder von Fröndenbergerinnen und Fröndenbergern unterstützt wird. Denn die Arbeit des Vereins sei aufwendig und kostenintensiv. Es fallen etwa bei Versicherungen, Abgaben an Verband, Land und Bund, Tierarztbesuchen, Unterkunft, Futter sowie Unterhalt der Tierschutzfahrzeuge Kosten an.

Haus- und Wildtiere

„Wir hatten ein sehr trockenes Jahr“, so der Tierschutzverein. Das habe auch Auswirkungen auf die Tierwelt gehabt. Der Tierschutzverein hat sehr viele Tauben und Wildvögel durchgebracht. Aber auch Kaninchen, Hamster, Zuchtratten, Eichhörnchenbabys, Marderbabys und Reptilien wie zum Beispiel Leopardengeckos seien an der Tagesordnung gewesen.

Nicht zu vergessen die 23 Hunde, die in der Tierschutznotunterkunft untergebracht wurden, so der Tierschutzverein. Einige Tiere konnten schnell zugeordnet werden, andere seien allerdings nicht gechippt oder bei Tasso registriert gewesen. Daher rät der Tierschutzverein nochmals: „Bitte überprüfen Sie, ob ihre Daten bei Tasso hinterlegt sind! Nur so können entlaufene Hunde möglichst schnell wieder zugeordnet werden.“

Der Tierschutzverein, der mit dem Ordnungsamt der Stadt Fröndenberg kooperiert, ist auch während der Feiertage, in der Nacht oder außerhalb der Öffnungszeiten der Stadt aktiv.

Überprüfungen

Der Tierschutzverein hat im vergangenen Jahr zudem viele Überprüfungen durchgeführt. Etwa wegen der Anschaffung eines Tieres oder aber auch wegen des Verdachts auf Tierquälerei.

Immer öfter würden sich neuerdings Menschen aus Wickede an den Tierschutzverein wenden. „Dort können wir aber leider nicht aktiv werden“, sagt Karl-Heinz Beck.

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