Hinweisschilder kommen mit Verspätung

dzE-Bike-Ladestation

Schilder sollen künftig auf die E-Bike-Ladestation im Himmelmannpark hinweisen. Doch das gestaltet sich schwieriger als erwartet. Und dann ist da noch eine ganz andere Baustelle.

von Jennifer Freyth

Fröndenberg

, 08.01.2019 / Lesedauer: 3 min

Schon im vergangenen Sommer hatten die Stadtwerke eine Beschilderung für die E-Bike-Ladestation im Himmelmannpark angekündigt. Doch die lässt bislang auf sich warten. Der Grund: Die Befestigung bereitet den Stadtwerken Probleme.

Der Standort war schnell ausgeguckt: Nach Rücksprache mit dem Förderverein Kulturzentrum bekamen die Stadtwerke grünes Licht, ihre Hinweisschilder an die blauen Fs an den Eingängen zu montieren. Doch das gestaltete sich schwierig. Ein Unternehmen sah sich nicht in der Lage, die Schilder dort zu montieren. Und auch Mitarbeiter der Stadtwerke hatten Probleme, in die robusten Buchstaben zu bohren. „Unser neuer Baumeister nimmt das jetzt in die Hand“, kündigt Michael Freitag von den Stadtwerken an. „Wir sind gerade dabei, die Schilder zu bestellen.“

Er geht davon aus, dass sie in den nächsten Wochen befestigt werden. Zunächst sollen dann Schilder an den vier Eingängen zum Himmelmannpark darauf hinweisen, dass Radfahrer ihre E-Bikes am Kettenschmiedemuseum laden können - wenngleich sie ihre Räder wegen des bestehenden Radfahrverbots dorthin schieben müssen. Darüber hinaus überlegen die Stadtwerke, die Ladestation, die neben der am Bahnhof die einzige in Fröndenberg ist, an weiteren Stellen im Stadtgebiet zu bewerben. Wo das möglich sein könnte, dazu laufen derzeit Gespräche mit der Stadt.

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Neuer Vorstoß für Radfahrerlaubnis im Park

Derweil wagt die CDU einen neuen Vorstoß in Sachen Radfahrverbot im Himmelmannpark. Das ist seit Jahren ein Thema in Fröndenberg. Im Zuge der Umgestaltung des Himmelmannparks hatte sich der Arbeitskreis seinerzeit dafür ausgesprochen, Radfahrer zum Schutz der Parkbesucher auszubremsen. Doch das scheint zumindest Teilen der Politik Jahre später angesichts der Tourismusbemühungen von Fröndenberg überholt. Auch wenn es inzwischen im Zuge des Fördermittelprogramms LEADER Überlegungen gibt, den Ruhrtalradweg weiter Richtung Ruhr zu verlegen und den Fluss so erlebbarer zu machen, so wünschen sich die Christdemokraten auch eine Regelung für den Himmelmannpark. „Der Ruhrtalradweg und der Himmelmannpark sind für mich zwei verschiedene Baustellen“, so CDU-Fraktionschef Gerd Greczka. Auch bei verlegtem Ruhrtalradweg müsse eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden für Fahrradfahrer, die die Kulturschmiede oder die dortige E-Bike-Ladestation radelnd ansteuern möchten.

Im Frühjahr 2016 hatte die Politik zuletzt über das Radfahrverbot diskutiert. Nach der Ortsbegehung damals vertagten sich die Mitglieder des Bau- und Verkehrsausschuss, um sich noch einmal in ihren Fraktionen zu beraten. „Danach habe ich keine Äußerung mehr aus der Politik vernommen“, sagt der zuständige Fachbereichsleiter Christoph Börger. Bis sich die CDU am Montag bei der Verwaltung meldete mit dem Antrag, sich noch einmal zeitnah mit dem Radfahrverbot zu beschäftigen.

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