Heizperiode beginnt: Wie halten Sie es mit dem gemütlichen Wohnzimmer?

Redakteur
Energiesparen heißt es nicht nur in den eigenen vier Wänden. Die Kirchengemeinde St. Marien Fröndenberg wird die Heizung im Winter ebenfalls herunterdrehen, wie Verwaltungsleiter Stefan Spallek schon angekündigt hat.
Energie sparen heißt es nicht nur in den eigenen vier Wänden. Die Kirchengemeinde St. Marien Fröndenberg wird die Heizung im Winter ebenfalls herunterdrehen, wie Verwaltungsleiter Stefan Spallek schon angekündigt hat. © Archiv/Marcel Drawe
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Selbst mit ihrem Grundversorgungstarif, der kurzfristig kündbar ist, halten die Stadtwerke derzeit jedes Angebot der Wettbewerber aus. Seinen günstigeren Sondertarif hingegen bietet auch der lokale Energieversorger nicht mehr an.

Die aktuelle Preisentwicklung am Gasmarkt mache es derzeit unmöglich, Angebote für Erdgas-Sondertarife zu unterbreiten, informieren die Stadtwerke aktuell ihre Kunden. In einer bestimmten Zeitspanne in den vergangenen Wochen konnte der billigere Extra-Tarif mit einer Mindestlaufzeit gebucht werden.

Der Unterschied zum Basistarif ist enorm: Bei einem Verbrauch von 12.000 kW/h im Jahr zahlt man in der Grundversorgung ab dem 1. November 196,22 Euro brutto monatlich, beim Sondertarif dagegen nur 131,13 Euro. Aufs Jahr gerechnet sind das 780 Euro Differenz.

Das Vergleichsportal Verivox empfiehlt alternativ zum lokalen Fröndenberger Unternehmen bei seinem Experten-Tipp einen Tarif von Vattenfall, einem der größten Versorger in Deutschland. Der Preis liegt bei einer zwölfmonatigen Vertragslaufzeit dort bei 473,73 Euro (Stand 27. September).

Der Preis-Tipp bei Verivox ist der Tarif „Lichtblick“ des des Hamburger Unternehmens Eneco Group, der bei 332,97 Euro und einer 24-monatigen Vertragslaufzeit liegt (Stand 27. September).