Hasenpest: Fröndenberger Tierheilpraktiker warnt vor Gefahr für Menschen

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Ein Fröndenberger Tierheilpraktiker mahnt, die Gefahr von Hasenpest für den Menschen nicht außer Acht zu lassen. Eltern sollten vor allem Ihren Kindern erklären, dass sie auf gar keinen Fall tote Tiere anfassen dürfen.

Fröndenberg

, 08.03.2020, 13:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nachdem der Kreis bestätigt hat, dass in Fröndenberg mehrere tote Hasen gefunden wurden und der Verdacht auf Hasenpest besteht, mahnt ein Fröndenberger Tierheilpraktiker, die Gefahr für den Menschen und die Meldepflicht nicht außer Acht zu lassen.

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Bis zu 30 Prozent der unbehandelten Infektionen und bis zu fünf Prozent der behandelten Infektionen können tödlich verlaufen, schreibt der Diplom-Chemiker und Tierheilpraktiker für Klein- und Großtiere, Manfred Heinz-Tegen, unserer Redaktion. „Sehr selten kommt es zu septischen Verläufen und Todesfällen“ bei Menschen, schreibt auch das Friedrich-Loeffler-Institut, das über sogenannte Zoonosen, zwischen Tier und Mensch Übetragbare Krankheiten, informiert.

Die Symptome seien unter anderem Lymphknoten- sowie Milzschwellungen und hohes Fieber, so Manfred Heinz-Tegen.

Auch Kinder sollten aufgeklärt werden

Jeglicher Kontakt mit dem Tierkadaver sei unbedingt zu vermeiden. Der Revierförster oder das Kreisveterinäramt, das für die Tierkörperbeseitigung sorgt, seien zu verständigen.

„Selbstredend sollte sein, dass man seine Kinder dringend dazu anhält, keine Wildtiere anzufassen“, so Manfred Heinz-Tegen.

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