Hanne Ness bringt ihre „Blickrichtung“ aus Xanten nach Fröndenberg

dzAusstellung

Wie nehmen sich Menschen wahr, wie viel ist Inszenierung oder Täuschung? Diese Fragen sind Inspiration für Kunst, die ab Sonntag in der Rathausgalerie zu sehen ist.

Fröndenberg

, 07.01.2019 / Lesedauer: 3 min

„Malerei, kreativ sein, ist ein Hauptbestandteil in meinem Leben! Mich beschäftigen die Menschen sowohl in ihrer Äußerlichkeit/Körperlichkeit als auch mit ihrer Psyche und ihrem Innenleben“, sagt die Künstlerin Hanne Ness aus Xanten, die ab dem 13. Januar in der Rathausgalerie in Fröndenberg ausstellen wird.

Kunst, die Fragen stellt

Wie viel Persönliches nimmt ein Mensch auf den ersten Blick von einem anderen Menschen wahr, wie viel von dem „Eigenen“ wird durch gekonnt inszenierte Kleidung, Haltung oder Gestik überlagert, kaschiert, bewusst oder unbewusst unsichtbar gemacht. Wie groß kann auch die Täuschung in der unterschiedlichen, ganz individuellen Wahrnehmung eines Menschen sein? Das sind die Fragen, mit denen sich Hanne Ness auch in Fröndenberg beschäftigen möchte.

„Ich versuche meine Eindrücke bewusst und unbewusst in Malerei umzusetzen, wobei ich am liebsten jegliche Betitelung bei meinen Arbeiten weglasse“, sagt sie.

Durch das Kunststudium des Mannes an die Malerei gekommen

Durch das Kunststudium ihres Mannes kam Ness in den 80er Jahren zur Kunst. 1993 stellte sie ihre Werke erstmals der Öffentlichkeit vor. 1994 begann eine zehnjährige Tätigkeit an einer Mädchenrealschule, wo sie ihr Wissen weitergab.

Ab diesem Zeitpunkt folgen viele Einzel- und Gruppenausstellungen zunächst regional, dann national und auch international wie etwas in Österreich, Frankreich, Luxemburg, Italien und China. Daneben gewann Hannes Ness Kunstpreise wie etwa den Kunstpreis „IMPULSE“ international“, in Osnabrück.

Stellvertretende Bürgermeisterin kommt zur Ausstellungseröffnung

Zur Eröffnung der Ausstellung „Blickrichtung“ von Hanne Ness am Sonntag, 13. Januar, um 11 Uhr begrüßt die stellvertretende Bürgermeisterin Monika Kostorz alle kunstinteressierten Fröndenbergerinnen und Fröndenberger. Die Kunsthistorikerin Anke Schmich wird in das Werk der Gastkünstlerin aus Xanten einführen. Wie es sich in den vergangenen Jahren bewährt hat, sorgt auch diesmal die Musikschule Fröndenberg für musikalische Begleitung.

Die Ausstellung dauert vom 13. Januar bis 6. März und ist immer während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. Montag sowie Dienstag 8 bis 16 Uhr,

Mittwoch 8 bis 12 Uhr, Donnerstag 8 bis 17 Uhr und Freitag

8 bis 12 Uhr. 

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