Handynetz in Frömern wieder hergestellt: Antennen senden wieder vom Windrad

dzMobilfunk

Die Sanierung des Windrads in Frömern ist abgeschlossen – und die Mobilfunkantennen sind wieder am Netz. Ob das den Handyempfang in dem Fröndenberger Ortsteil verbessert, ist fraglich.

Fröndenberg

, 27.08.2019, 14:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Frömern ist wieder auf Sendung. Die beiden Mobilfunkantennen am Windrad von Helmut Mülle sind seit der vergangenen Woche wieder in Betrieb. Das bestätigte der Landwirt auf Nachfrage dieser Redaktion. Demnach ist auch der mobile Sendemast, mit dem die Deutsche Telekom das infolge von Sanierungsarbeiten entstandene Funkloch provisorisch geschlossen hatte, wieder abgebaut.

Rost am Windrad erforderte umfangreiche Sanierung

Die Aufhängungen der Mobilfunkstationen hatten Rost am Windrad von Mülle verursacht, das deshalb saniert werden musste. Die Arbeiten sollten drei bis fünf Wochen dauern und ursprünglich bereits im vergangenen Jahr erfolgen. Nach einer ersten Begutachtung des Schadens hatte die Telekom jedoch festgestellt, dass die Schäden am Windrad größer waren als zunächst angenommen.

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Noch dazu hatte sich die Sanierung witterungsbedingt immer wieder verzögert, weshalb die Telekom entgegen ihrem ursprünglichen Plan dann doch einen provisorischen Sendemast aufstellte. Bis dahin war Frömern buchstäblich vom Netz genommen, bestand keine Verbindung in das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom.

„Das war eine Interessante Sache.“
Helmut Mülle

Im Frühjahr dieses Jahres sei dann die Rostsanierung erfolgt, erzählt Mülle. Die Arbeiter hätten sich für den Anstrich am Mast abgeseilt, „das war eine Interessante Sache“. Das allein sei allerdings so aufwendig gewesen, dass beinahe drei Wochen ins Land gegangen seien. Das Anbringen der Technik habe noch einmal vier Wochen Zeit in Anspruch genommen.

Unterschiedliche Netzqualität von Telekom und O2?

Nun sind die Arbeiten ab- und Frömern ist wieder ordentlich ans Mobilfunknetz angeschlossen – auch wenn es im Netz der Deutschen Telekom nach wie vor nur für das Netz der zweiten Generation (2G) reicht, wie die Ausbaukarte des Mobilfunkanbieters zeigt. Mitbewerber Télefonica (O2-Netz), der an dem Windrad ebenfalls eine Mobilfunkantenne hängen hat, schafft es nach eigenen Angaben sogar auf LTE; jedenfalls unter Idealbedingungen. Die subjektiven Empfindungen vieler Handynutzer sind freilich ganz andere.

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„Noch keine Rückmeldungen, weder positive noch negative“

Helmut Mülle jedenfalls weiß im Moment noch keine Antwort auf die Frage, ob der Handyempfang in Frömern jetzt wieder besser ist. „Es gibt bis jetzt noch keine Rückmeldungen, weder positive noch negative“, sagt der Landwirt.

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