Handarbeitsfrauen aus Fröndenberg erstricken 6600 Euro für soziale Projekte

dzCaritas St. Marien

Ein Jahr lang haben die neun Frauen wieder gehäkelt, gestrickt und gestickt: Der Handarbeitskreis der Caritas spendet wie in den Jahren zuvor wieder stolze 6600 Euro für soziale Projekte.

Fröndenberg

, 02.12.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ja, man kann 6600 Euro erstricken und erhäkeln: Der Handarbeitskreis der Fröndenberger Caritas St. Marien hat im abgelaufenen Jahr wieder derart fleißig mit den Nadeln geklappert, dass diese erstaunliche Summe an Erlös zusammenkam. „Wir sind schon eine tolle Gruppe“, sagt Elsbeth Preuß. Wobei in den vergangenen fünf Jahren stets dieser stolze Betrag gespendet werden konnte. Die Fröndenbergerin organisiert den Kreis, zu dem neun aktive Frauen gehören, „außerdem mittlerweile drei über 90-Jährige, die noch zum Kaffeetrinken kommen“. Die Frauen aus Fröndenberg, zwei sind aus Iserlohn, eine aus Menden, treffen sich regelmäßig, um gemeinsam kreative Dinge herzustellen, die letztlich einem sozialen Zweck zugute kommen. An jedem ersten und dritten Dienstag werden im Schmallenbach-Haus die Näh-, Strick- und Häkelnadeln herausgeholt. „250 Paar Socken haben wir dieses Jahr gestrickt“, weiß Elsbeth Preuß. Daneben sind bestickte Hand- und Gästetücher entstanden, 200 Lavendelsäckchen, aber auch handgemachte Grußkarten. Verkauft wurde wieder auf der Messe „Kreativ“ in der Gesamtschule und auf dem Parrfest von St. Marien. Im Schmallenbach-Haus werden die Handarbeiten in einer Vitrine ausgestellt und können auch erworben werden. Oder man spricht einfach Elsbeth Preuß direkt an. „Ich bin ja in Fröndenberg bekannt.“ Der satte Erlös aus dem Verkauf soll diesmal aufgeteilt werden für drei verschiedene Zwecke. 3000 Euro gehen an mehrere Projekte im Rahmen von „Eine Welt“, die das Kolpingwerk in Brasilien unterstützt. Weitere 3000 Euro werden an Schwester Marie Isabel in Kinshasa im Kongo überwiesen. „Sie betreibt dort eine Suppenküche und gibt Tag für Tag mehr Suppen aus“, weiß Elsbeth Preuß. 600 Euro sollen in Fröndenberg bleiben und notleidenden Bürgerinnen und Bürger zugute kommen.

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