Tatjana Kugel wurde mit in den Räumen der Kulturschmiede mit Johnson & Johnson geimpft. © Michael Neumann
Coronavirus in Fröndenberg

Großer Andrang auf Impfungen während der Fliegenkirmes

Experiment geglückt: Beim Besuch der Fliegenkirmes in Fröndenberg konnte man sich am Sonntag auch eine Impfung abholen. Das Angebot wurde gut genutzt.

Die Fahrgeschäfte liefen noch nicht, aber eine Zuckerwatte konnte man sich schon abholen – genauso wie eine Impfung. Während der Fliegenkirmes in Fröndenberg wurde am Sonntag (19. September) geimpft. In den Räumen der Kulturschmiede konnten man sich den Piks bekommen.

Das Angebot stieß auf große Nachfrage. Schon kurz nach Beginn der Aktion bildeten sich erste Schlangen. „Insgesamt haben wir 89 Impfungen durchgeführt. Mit der Resonanz sind wir sehr zufrieden“, teilte eine Sprecherin des Gesundheitsamts des Kreis Unna mit. Der Kreis organisierte die Aktion.

Biontech und Johnson & Johnson verabreicht

Unter den 89 Impfungen gab es 50 Erstimpfungen. Ein Drittel davon wurde mit Johnson & Johnson abgedeckt. Für diese Bürger ist ein zweiter Piks nicht notwendig. Bei den übrigen Impfwilligen wurde der Biontech-Impfstoff verabreicht. Die entsprechenden Hausärzte führen dann in etwa drei bis vier Wochen eine zweite Impfung durch; die Hausärzte, weil die Impfzentren zu Ende des Monats September schließen.

Wie gewohnt, gab es bei der Fliegenkirmes einen Gottesdienst im Autoscooter.
Wie gewohnt, gab es bei der Fliegenkirmes einen Gottesdienst im Autoscooter. © Michael Neumann © Michael Neumann

Ob es weitere mobile Impfaktionen des Kreises geben wird, sei noch unklar, sagte die Sprecherin. Unterdessen wurde der dritte Tag der Fliegenkirmes mit dem traditionellen Gottesdienst im Autoscooter gestartet. Wer noch Dosenwerfen oder eine Runde im Twister zurücklegen will, hat noch bis Montag (20. September) um 22 Uhr Zeit. Dann endet das Volksfest.

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Gebürtiger Brandenburger. Hat Evangelische Theologie studiert. Wollte aber schon von klein auf Journalist werden, weil er stets neugierig war und nervige Fragen stellte. Arbeitet gern an verbrauchernahen Themen, damit die Leute da draußen besser informiert sind.
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Maximilian Konrad

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