Glück gehabt: Auf dem Baugrundstück für die neue Wache siedelten keine Steinzeitmenschen

dzFeuerwehrstandort Stentrop

Die Stadt Fröndenberg ist ein gebranntes Kind: Nachdem auf dem Schürenfeld archäologische Funde die Planungen für das Gewerbegebiet verzögerten, wurde nun der Feuerwehrstandort Stentrop untersucht.

Fröndenberg

, 31.07.2019, 17:18 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Stadtverwaltung, die auf einer Wiese an der Oase Stentrop bekanntlich einen neuen Feuerwehrstandort plant, kann aufatmen. Bei einer archäologischen Untersuchung wurden keine Hinweise auf steinzeitliche Siedlungen gefunden. „Kein Nibelungenschatz, kein Bernsteinzimmer und auch sonst keine Schätze“, freut sich Fachbereichsleiter Martin Kramme mit einem Augenzwinkern. Schließlich bedeutet die ergebnislose Bodenuntersuchung einen weiteren Schritt hin zum Planungsrecht. Entsprechender Satzungsbeschluss soll womöglich schon in der nächsten Ratssitzung nach der Sommerpause gefasst werden.

Planung und Bauausführung voneinander getrennt

„Wir sind gerade dabei, Büros zu finden, die das Projekt in den Leistungsphasen eins bis vier betreuen“, sagt Kramme. Bedeutet übersetzt: Man ist auf der Suche nach einem Büro, dass die Bauplanung bis zur Erteilung einer Baugenehmigung übernimmt. Die spätere Ausführung soll dann noch einmal neu ausgeschrieben werden. Die Stadtverwaltung hatte Planung und Bauausführung bewusst voneinander getrennt, um den Markt dann noch einmal sondieren und mögliche Einsparungen erzielen zu können. Es wird also noch etwas länger dauern, bis die Feuerwehr ihren zentralen Stützpunkt in der Palz beziehen kann.

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