Glasfaser für Bausenhagen: Muenet will altes Versprechen einlösen

dzBreitbandausbau

Erst Richtfunk, dann Vectoring, jetzt vielleicht bald schon Glasfaser: Muenet will in der Palz die nötigen Kabel legen – wenn die Anwohner mitmachen.

Fröndenberg

, 05.11.2019, 11:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Bausenhagener dürften es bereits mitbekommen haben: Bis zu 300 Mbit Down- und Upload-Geschwindigkeiten verspricht ein Flugblatt, das im Ort verteilt wurde und aushängt. Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen zu einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 12. November, in der Gaststätte Schulte.

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Dahinter steckt die Firma Muenet, die in den Palzdörfern vor einigen Jahren erst mit Richtfunk begonnen hat, später auf Vectoring-Technik umgestiegen ist. Jetzt möchte das Unternehmen ein Glasfasernetz in Bausenhagen aufbauen.

Patrick Nettels kommt persönlich zum Gespräch

Patrick Nettels, Geschäftsführer der Firma Muenet, wird persönlich vor Ort sein. Er kennt die Bürger aus Bausenhagen gut – hat er doch früher selbst auf einigen Fröndenberger Dächern gestanden, als seine Firma mit Richtfunk dort eines ihrer ersten Netze aufgebaut hat.

In den Ausbau von Glasfaser ist Muenet bereits eingestiegen. Seit drei bis vier Jahren investiert das Unternehmen ausschließlich in Glasfaser. In Wickede wurden sogar einzelne Höfe angeschlossen, im ersten Quartal 2020 startet der Breitbandausbau in Holzwickede.

Bausenhagen könnte schon 2020 schnelles Netz bekommen

Und „mit etwas Glück“, sagt Patrick Nettels, könnte es auch in Bausenhagen schon im zweiten bis dritten Quartal des kommenden Jahres losgehen. „Wir brauchen insgesamt 100 Anschlüsse“, sagt Nettels. Er hofft auf das Interesse der Bürgerinnen und Bürger im Ort. Bisher sei dort mit „Brückentechnologien“ gearbeitet worden, sagt der Muenet-Geschäftsführer über Richtfunk und Vectoring.

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Glasfaser sei die 1A-Lösung, habe lediglich den Nachteil, dass die Kabel noch verlegt werden müssen. Und die Palzdörfer lägen schon „recht weit draußen“. „Wir machen das nur, wenn es die entsprechenden Interessenten gibt.“

Ausbau ist auch eine persönliche Sache

Dass das Unternehmen nun wieder nach Fröndenberg kommt, sei auch eine persönliche Sache. Als Muenet eines seiner ersten Netze in der Ruhrstadt aufgebaut hat, habe Nettels den Bürgern versprochen, sie auf dem Weg zum schnellen Internet zu begleiten. Die Investitionen der Bürger in Richtfunk und Vectoring seien sozusagen ein Zwischenschritt zu Glasfaser gewesen. „Ich möchte das Versprechen nun einlösen“, sagt Nettles.

In Bausenhagen möchte Muenet starten, sich nach und nach aber auch in die weiteren Palzdörfer vorarbeiten. Zu dem Informationsvortrag am Dienstag, 12. November, um 19 Uhr in der Gaststätte Schulte sind alle Interessierten eingeladen.

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