Kompostierung erzeugt auch in der Gartenkiste Gerüche, selbst wenn es sich ausschließlich um Grünschnitt handelt, der bei der GWA in die Anlage in Ostbüren kommt. © picture alliance/dpa
Geruchsbelästigung in Fröndenberg

Gestank am GWA-Kompostierwerk ruft Dorf, Stadt und CDU-Chef auf den Plan

Üble Gerüche wehen von Zeit zu Zeit ins Dorf: Zum wiederholten Mal klagen Menschen in Ostbüren über Gestank. Die GWA schließt eine Ursache in ihrem Kompostierwerk nicht aus. Betroffene sollten daher sofort tätig werden.

Mit Geruchsbelästigung in Ostbüren befassen sich erneut Stadt Fröndenberg und die GWA: In unregelmäßigen Abständen zieht modriger Gestank durch die Straßen. Die Abfallverwerter zeigen sich offen für Hinweise.

In den vergangenen Tagen haben Ortsheimatpfleger Gerd Höneise, Stefan Betzinger von der Stadtverwaltung und selbst CDU-Vorsitzender Olaf Lauschner Kontakt mit der GWA aufgenommen. Grund: Es möge die Ursache gefunden werden.

Das Problem ist nicht neu, weiß Prokurist Benedikt Stapper. Die Kompostieranlage verursache „gelegentlich Geruchsemmissionen“. Allerdings bewege man sich in einem genehmigten Rahmen, Gutachterbüros würden die Luftbelastungen regelmäßig messen.

„Wir versuchen, diese Emmissionen nach Kräften zu vermeiden“, so Stapper. Besonders bei Wind aus Nord und Nordost könne aber der Geruch bis ins Dorf ziehen. Das Beschwerdeaufkommen sei übers Jahr allerdings gering.

Es handele sich jedenfalls nicht um Störfälle, sondern schlicht um natürliche Prozesse bei der Kompostierung von Grünschnitt. „Das ist deutlich weniger schlimm als bei Biomüll“, weiß Stapper. Der wird in der Anlage in Ostbüren längst nicht mehr verwertet.

Bemerke man auffällig starken Geruch, solle man möglichst umgehend die kostenfreie Hotline (0800/4 00 14 00) anrufen – nur so ließe sich die aktuelle Ursache klären.

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Redaktion Fröndenberg
Geboren 1972 in Schwerte. Leidenschaftlicher Ruhrtaler. Mag die bodenständigen Westfalen. Jurist mit vielen Interessen. Seit mehr als 25 Jahren begeistert an lokalen Themen.
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Marcus Land
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