Mit Verlosung: Schicken Sie uns Ihr tierisches Foto aus dem heimischen Garten

dzFoto-Aktion

Selbst der kleinste Garten ist ein großes Tierreich: Joachim Finsterbusch hat in dieser Woche einen „komischen“ Vogel am Futterhäuschen ertappt. Was tummelt sich in Ihrem Garten? Wir verlosen 25 Kaffeepötte!

Fröndenberg, Hohenheide

, 27.03.2020, 17:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ist es nun eine Blaumeise oder eine Kohlmeise? Warum ist das Eichhörnchen mal rot und mal grau? Im heimischen Garten lässt sich die Tierwelt beobachten und gibt Rätsel auf. Schicken auch Sie uns Ihr tierisches Foto aus ihrem Garten!

„Heute habe ich einen komischen Vogel an meiner Futterstation im Garten vor die Linse bekommen.“
Joachim Finsterbusch

„Heute habe ich einen komischen Vogel an meiner Futterstation im Garten vor die Linse bekommen“, schreibt uns Joachim Finsterbusch von der Hohenheide - übrigens in einem Viertel, das Tierchen einfach magisch anziehen muss: Dachsleite, Hasensprung, In der Sasse und Starenweg heißen dort die Straßen.

Der Garten der Familie hat sich zu einem kleinen Naturparadies entwickelt mit einem kleinen Teich, etlichen Büschen und einer große Eberesche. Hinter dem Teich steht das Vogelhäuschen und das lockt so manchen drolligen - und hungrigen - Gesellen an.

Eichhörnchen knabbert Sonnenblumenkerne

Amseln, Spatzen, Kohl- und Blaumeisen, Grünfinken und ab und zu auch Stieglitze picken dort gern die Körner und sonstigen Leckereien auf. „Wir haben auch schon ein Eichhörnchen darin gesichtet, das sich an den Sonnenblumenkernen gütlich tut“, berichtet Joachim Finsterbusch.

Kein Wunder, wird der Nager doch durch eine andere Attraktion angelockt: Im Nachbargarten steht nämlich ein Walnussbaum, und der verteilt fleißig seine Samen in der Umgebung. „Wir wundern uns zuweilen, wenn hier und da in unserem Garten ein kleiner Walnussbaum sprießt, sogar in Blumentöpfen auf der Terrasse“, erzählt der Hohenheider.

Eine Gelbhalsmaus (Apodemus flavicollis) ist auf einem Waldboden zu sehen, nachdem diese von Emanuel Heitlinger, Biologe und Professor an der Berliner Humboldt-Universität, aus einer Mausefalle wieder in die Freiheit entlassen wurde. Die Ostmaus ist brauner, die Westmaus dicker. Was heißt es für die Evolution, wenn diese Tierchen sich paaren? Die Feldforschung ist in vollem Gange - im wilden Brandenburg.

Eine Gelbhalsmaus (Apodemus flavicollis) ist auf einem Waldboden zu sehen, nachdem diese von Emanuel Heitlinger, Biologe und Professor an der Berliner Humboldt-Universität, aus einer Mausefalle wieder in die Freiheit entlassen wurde. Die Ostmaus ist brauner, die Westmaus dicker. Was heißt es für die Evolution, wenn diese Tierchen sich paaren? Die Feldforschung ist in vollem Gange - im wilden Brandenburg. © picture alliance/dpa

Ein Siebenschläfer knabbert an einem Stück Apfel in der «Wildstation Bilche».

Ein Siebenschläfer knabbert an einem Stück Apfel in der «Wildstation Bilche». © picture alliance/dpa

Der HA-Kaffeebecher Heimat to go

Der HA-Kaffeebecher Heimat to go © Stefan Milk

Aktion

Schicken sie uns Ihr tierisches Foto aus dem heimischen Garten

  • Tummeln sich auch in Ihrem Garten daheim oder im Schrebergarten Vögel, Eichhörnchen, Frösche, Ringelnattern oder sonstige Tiere?
  • Kommen die Tiere regelmäßig? Locken Sie die Eichhörnchen womöglich selbst mit Nüssen an? Oder sonnen sich die Blindschleichen auf dem Gartenweg?
  • Schicken Sie uns Ihr Foto von den tierischen Besuchern in Ihrem Garten und schreiben Sie uns ein paar Zeilen dazu.
  • Unter allen Einsendern - bitte Name und Anschrift nicht vergessen - verlosen wir 25 Heimat-to-go-Kaffeebecher!
  • Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften, die wir gern in Internet und Zeitung veröffentlichen per E-Mail an froendenberg@hellwegeranzeiger.de

In dieser Woche gesellte sich ein Kobold dazu, den die Familie Finsterbusch noch nicht kannte. „Gestern haben wir das erste Mal das Tier gesichtet, wie es geschickt den Stamm hochkletterte und an die Futterstation sprang“, schildert der Familienvater.

Wohl kein Siebenschläfer

Er vermutet, dass es wohl kein Siebenschläfer ist, wie man durchaus denken könnte, sondern sehr wahrscheinlich eine Gelbhalsmaus, „wie wir mit Hilfe von Wikipedia im Familienkreis ermittelt haben“.

Die Gelbhalsmaus ist übrigens Forschungsobjekt an der Humboldt-Universität zu Berlin: Dort will man herausfinden, was es für die Evolution bedeutet, wenn sich die bräunlichere „Ostmaus“ mit der dicken „Westmaus“ paart.

Joachim Finsterbusch ist an der Gelbhalsmaus noch etwas ganz anderes aufgefallen: „Interessant ist es, wie kreativ das possierliche Tier ist - ganz wie manche Menschen und Initiativen derzeit in der Krise.“

Mittlerweile besucht die Gelbhalsmaus den Finsterbusch‘schen Garten regelmäßig.

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