Gehweg am Bahnübergang: Kein Schildbürgerstreich, sondern schon länger Realität

dzBahnübergang in Langschede

Die Linienführung am Bahnübergang an der Ardeyer Straße beschäftigte verdutzte Bürger und zuletzt auch die Politik. Jetzt meldet sich der Landesbetrieb Straßen-NRW zu Wort.

Fröndenberg

, 08.01.2020, 10:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im vergangenen Jahr hatte die Straßenmeisterei Unna für Straßen-NRW die Entwässerung am Bahnübergang in Langschede geändert und im Zuge der Arbeiten neue Fahrbahnmarkierungen aufgebracht, die so manch einen irritierten. Endete ein Gehweg doch kurz nachdem Fußgänger die Gleise überqueren in einer Leitplanke.

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Doch wie Thomas Bruns, Betriebsdienstleiter der Straßenmeisterei Unna nun berichtet, sei dies keineswegs ein Fehler gewesen. Das Problem, dass der gesamte Bahnübergang, Wege und Fahrbahnbreite schlecht durchdacht sind, bestehe schon länger. „Der gesamte Bereich muss überplant werden“, sagt der Betriebsleiter der Straßenmeisterei. Vor allem auch weil große Sattelschlepper nicht um die enge Kurve nahe des Übergangs kämen, ohne mit dem Hinterteil des Gespanns über den Gehweg zu fahren.

Problem ist nicht von heute auf morgen zu beheben

Der Bahnübergang in Langschede sei bei Straßen-NRW durchaus Thema. Weil hier vor allem die Fahrbahn verbreitert werden müsste, sei das Problem aber nicht von heute auf morgen zu beheben.

Dass der Gehweg durch den Ausschnitt des Grünstreifens am Bahnübergang sozusagen kurzzeitig in die Leitplanke führt, falle nun wohl besonders auf, weil die Linien frisch gemacht wurden.

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