Symposium für Unternehmen: Was tun bei einem Gefahrgut-Unfall im Betrieb?

dzWirtschaft

Wenn Gefahrgut auf der Straße unterwegs ist, ist es gesichert. Bei Unfällen greifen konkrete Maßnahmen. Doch was ist, wenn ein Unfall in Betrieben passiert? Antworten gibt es in Fröndenberg.

Fröndenberg

, 05.09.2019, 13:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Logistik ist im Kreis Unna von besonderer Bedeutung, doch auch das produzierende Gewerbe ist ein starker Wirtschaftsfaktor. Beides trifft aufeinander, wenn Gefahrgut transportiert werden muss.

Für Gefahrgut gelten strenge Regeln

Für den Transport solcher Güter gelten strenge Regeln und Sicherungsmaßnahmen. Kommt es dennoch zu einem Unfall, greifen konkrete Maßnahmen. Allerdings sind Gefahrgut-Unfälle nicht nur auf der Straße möglich, sondern auch in den Betrieben. Und die sind möglicherweise nur unzureichend darauf vorbereitet.

Kostenloses Angebot für Unternehmen

Das Gefahrgutbüro Margarete Piekulla veranstaltet in Kooperation mit der LTS-Akademie in Fröndenberg am Mittwoch, 25. September, in der Zeit von 18 bis 20 Uhr ein Gefahrgutsymposium zum Thema „Prävention und Handling: Gefahrgutunfall in einem Industrie- und Lagerbetrieb“ auf dem Gelände der LTS-Akademie, In der Liethe 1. Die Veranstaltung in Fröndenberg ist für die Teilnehmer kostenfrei.

Ehemaliger Feuerwehr-Leiter referiert

Thomas Engelbert (ehem. Leiter der Feuerwehr Unna, stellvertretender Kreisbrandmeister, Zugführer, Gefahrgutausbilder) stellt folgende Sachverhalte in den Mittelpunkt:

  • Baulicher Brandschutz: Auflagen durch die Bauaufsicht in Verbindung mit der Brandschutzdienststelle
  • Betrieblicher Brandschutz – Pflichten der Betreiber
  • Gebührensatzung der Feuerwehr – Kostenpflicht des Verursachers oder Kosten der Gemeinde? – Versicherung, Haftung
  • Wie viel Feuerwehr kommt zu welchem Ereignis?
  • Handlungsmöglichkeiten bei Gefahrgutfreisetzung im Betrieb

„Die Teilnehmer erfahren sicher viel Neues und sind danach besser vorbereitet auf Fälle, die wir uns alle nicht wünschen“, sagt Margarete Piekulla. Sie hofft deswegen auf reges Interesse vonseiten der Unternehmen.

Im Rahmen der Veranstaltung sollen auch Fragen beantwortet werden, die die Teilnehmer möglicherweise aus den Betrieben mitbringen.

Folgeveranstaltung am 13. November

Für Mittwoch, 13. November, ist ebenfalls von 18 bis 20 Uhr an selber Stelle eine weitere Veranstaltung im Rahmen des Symposiums geplant. An diesem Termin werden offene Fragen, die sich nach der Erstveranstaltung ergeben haben, mit den Unternehmensvertretern erörtert.

Margarete Piekulla vermutet: „Nach dem ersten Termin werden die Teilnehmer sicher noch einmal ganz konkret in ihre Unternehmen schauen, sodass sich neue Fragen ergeben können.“

Symposium

Anmeldung ist erforderlich

  • Die Veranstalter bitten für die Planung der Veranstaltung um eine rechtzeitige Anmeldung. Diese ist ganz einfach über die Internetseite www.piekulla-gefahrgut.de möglich.

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