Gefährliche Raupe lässt die Ruhrstadt in Ruhe

dzEichenprozessionsspinner

Bisher waren alle gemeldeten Raupennester in Fröndenberg Fehlalarme. Große Nester des Eichenprozessionsspinners, der aktuell in Dortmund und im Kreis Unna sein Unwesen treibt, wurden nicht entdeckt.

Fröndenberg

, 13.06.2019, 14:04 Uhr / Lesedauer: 1 min

Detlef Penzek, bei der Fröndenberger Stadtverwaltung zuständig für den Bereich Grünflächen, kann über die Gründe nur rätseln: Fröndenberg wurde vom Eichenprozessionsspinner bislang verschont.

Während in Dortmund viele Parks gesperrt sind, in Unna das Außengelände eines Schulzentrums geschlossen wurde und in Bergkamen gefühlt rund um die Uhr der Raupensauger läuft, habe die Fröndenberger Grünflächenabteilung glücklicherweise noch keine Raupennester entdeckt.

Es gab einige Hinweise auf Nester – die waren aber Fehlalarme

Ein paar Hinweisen auf Nester habe Penzek nachgehen müssen, vor Ort konnte er dann allerdings nichts feststellen und Entwarnung geben.

Von Laien sind Eichenprozessionsspinner-Raupen oft gar nicht so einfach zu finden, weil sich die Insekten höher oben in Baumkronen aufhalten. Experten erkennen sie zum Beispiel an Fraßspuren an weiter unter hängenden belaubten Ästen. Gefährlich für den Menschen sind die Härchen der Raupe, die Hautreaktionen hervorrufen können.

Ist sie erst einmal verpuppt, wird aus der Raupe des Eichenprozessionsspinners ein Nachtfalter und der Spuk ist wieder vorbei.

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