Politik in Fröndenberg

Geänderte Mehrheitsverhältnisse: Ausschuss soll aufgelöst werden

Wenn sich der Rat der Stadt Fröndenberg an diesem Mittwoch (22. Juni) zu seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause trifft, dann geschieht Ungewöhnliches: Ein Ausschuss soll aufgelöst werden.
Im Fröndenberger Stadtrat (hier ein Archivbild aus der Vor-Corona-Zeit) haben sich die Mehrheitsverhältnisse geändert. Deswegen soll ein Ausschuss aufgelöst und neu gegründet werden. © Udo Hennes

Das letzte Stündchen des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) könnte an diesem Mittwoch (22. Juni) schlagen – und zugleich sein erstes. Denn in der Ratssitzung, die corona-bedingt in der Aula der Gesamtschule Fröndenberg stattfindet, soll der Ausschuss aufgelöst und dann neu gegründet werden.

Hintergrund ist, dass sich durch insgesamt bereits vier Fraktionsaustritte in der laufenden Wahlperiode die Mehrheitsverhältnisse in mehreren Ausschüssen verändert haben – besonders aber im ASU. Bei der Besetzung von Ausschüssen soll der Grundsatz der Spiegelbildlichkeit beachtet werden – sie sollen ein verkleinertes Abbild des Rates sein. Das aber ist im Fall des ASU nicht mehr gegeben.

Die Verwaltung schlägt deshalb vor, den ASU aufzulösen und neu zu gründen. Dann würden SPD und CDU jeweils vier Sitze in dem Gremium bekommen, Grüne und FWG jeweils zwei, die SWGF-Fraktion und die Bürgerfraktion jeweils einen.

Weitere Themen in der Ratssitzung sind unter anderem das Baugebiet Buhrlande, das Klimaschutzkonzept, das Hochwassermonitoring und die Erweiterung des Schmallenbach-Hauses.

Die Sitzung ist öffentlich und beginnt um 17 Uhr in der Aula der Gesamtschule Fröndenberg, Im Wiesengrund 7.

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