Verschlossene Gärten im Ruhrbogen: Aktion von Bürgern für Bürger fällt 2020 aus

Corona-Krise

Die Aktion „Offene Gärten im Ruhrbogen“ muss 2020 wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Die Stadt Menden kündigt stellvertretend für alle teilnehmenden Kommunen an: 2021 werden die Gärten wieder geöffnet.

Fröndenberg, Menden

, 09.04.2020, 08:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Aktion, die seit Jahren viele Besucherinnen und Besucher anlockt, muss in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen: die „Offenen Gärten im Ruhrbogen“.

Eine Aktion, die seit Jahren viele Besucherinnen und Besucher anlockt, muss in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen: die „Offenen Gärten im Ruhrbogen“. © Archiv

Zum zwölften Mal sollten in diesem Jahr die „Offenen Gärten im Ruhrbogen“ stattfinden. Jetzt haben sich die neun beteiligten Kommunen dazu entschieden, die Aktion für dieses Jahr komplettabzusagen.

Grund hierfür ist die Corona-Pandemie, deren Auswirkungen auf öffentliche Veranstaltungen in den nächsten Wochen und Monate nicht abzuschätzen sind, wie die Stadt Menden am Donnerstagmorgen mitteilt.

Mit einer Absage der Offenen Gärten sollen Besucher und Gartenbesitzer vorsorglich vor möglichen Gesundheitsgefährdungen geschützt werden.

Auch wenn die insgesamt fünf geplanten Sonntage bis in den September hineinreichen, könne doch keine Gewähr dafür übernommen werden, dass bis dahin öffentliche Veranstaltungen problemlos und ohne Gefahren möglich sind, so das Koordinationsteam der beteiligten Kommunen.

Die betroffenen Gartenbesitzer wurden laut der Pressemitteilung bereits informiert und ein entsprechender Hinweis auf der Internetseite www.gaerten-im-ruhrbogen.de eingestellt.

Die Kommunen Arnsberg, Balve, Fröndenberg, Hemer, Iserlohn, Menden, Neuenrade, Sundern sowie Wickede (Ruhr) bitten um Verständnis und hoffen, dass in 2021 die Aktion wieder wie in den elf Jahren zuvor stattfinden kann.

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