Wohngebiet Lehmke: FWG will, dass Autofahrer auf die Bremse treten

dzPolitik in Fröndenberg

In der Straße Lehmke wird gerast. Und die Freien Wähler möchten das verhindern. Jetzt soll sich die Verwaltung mit dem Problem beschäftigen, Tempo 30 einrichten und den Schulweg der Kinder sicherer gestalten.

Fröndenberg

, 03.12.2019, 11:09 Uhr / Lesedauer: 2 min

Hinweise eines betroffenen Anwohners der Straße Lehmke haben die Freien Wähler dazu veranlasst, sich die Verkehrssituation vor Ort einmal genau anzusehen.

Mehrere Anwohner haben dabei der FWG berichtet, dass sie sich von Fahrzeugen, die mit erhöhter Geschwindigkeit im Wohngebiet unterwegs sind, erheblich bedroht fühlen.

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Die Wohnstraße ist einspurig mit einer einzigen Fahrspur für beide Fahrtrichtungen. Die Fahrbahnbreite betrage hierbei teilweise weniger als drei Meter. Eine Beschilderung zur Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit existiert nicht. Weiterhin handle es sich aufgrund der fehlenden Ortseingangsschilder offenbar um eine Straße außerhalb einer geschlossenen Ortschaft, sodass für Pkw tatsächlich eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h möglich wäre.

Es gibt weder Bürgersteige noch befestigte Randstreifen

Bürgersteige oder einen befestigten Randstreifen gebe es nicht. Das sei im Wohngebiet Lehmke besonders gefährlich, weil die Schulkinder an der Straße entlang laufen müssen, um die nächstgelegene Schulbushaltestelle erreichen zu können.

Wohngebiet Lehmke: FWG will, dass Autofahrer auf die Bremse treten

An der Straße Lehmke wohnen viele Familien mit Kindern. Die Anwohner sind der Ansicht, dass zu schnell gefahren wird. © Hornung

„Bei unserem Besuch an der Lehmke am 27.November gegen 16 Uhr und am 28. November gegen 10 Uhr konnten wir uns selbst davon überzeugen, dass die genannte Straße von einer hohen Anzahl von Fahrzeugführern, offensichtlich als Verbindungsweg zur Hohenheide, genutzt wurde“, so der FWG-Fraktionsgeschäftsführer Lars Köhle im Antrag an die Stadt.

Fahrzeuge sollen im Schnitt 50 gefahren sein

Die FWG-Mitglieder, die vor Ort waren, schätzen, dass die Fahrzeuge im Schnitt mit etwa 50 km/h unterwegs waren. Die Örtlichkeit lasse jedoch, aufgrund der schmalen Fahrbahn, fehlender Bürgersteige oder befestigter Randstreifen und der Tatsache, dass es sich um ein Wohngebiet handelt, in dem viele Familien mit kleinen Kindern leben, solche Geschwindigkeit tatsächlich nicht zu.

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„Vor diesem Hintergrund beantragen wir für den Bereich der Straße Lehmke eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h und überdies die Aufstellung eines Warnschildes ‚Vorsicht Kinder‘, schreibt Lars Köhle stellvertretend für die FWG-Fraktion.

Querungshilfe für Fußgänger soll an Palzstraße eingerichtet werden

Weiterhin müsse auf der Palzstraße eine Fußgängerquerungshilfe eingerichtet werden, damit Schulkinder ihre Schulbushaltestelle an der Landstraße sicher erreichen können. Die geforderten Maßnahmen sollten aus Sicht der FWG zügig umgesetzt werden, weil sich die Anwohner in Gefahr befänden.

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