FWG unterstützt SPD-Bürgermeisterkandidatin Sabina Müller

dzStichwahl am 27. September

Die Freien Wähler wollen einen Bürgermeister aus Fröndenberg. Das machte die FWG bereits deutlich, als sie sich für Matthias Büscher als eigenen Kandidaten entschied.

Fröndenberg

, 16.09.2020, 10:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit ihrem eigenen Bürgermeisterkandidaten Matthias Büscher konnte die FWG nicht in die Stichwahl einziehen. Büscher erreichte 20,42 Prozent der Stimmen. Auf die Frage hin, ob die Freien Wähler eine Wahlempfehlung abgeben, macht es Fraktionsgeschäftsführer Lars Köhle kurz: „Wir unterstützen die Kandidatur von Frau Müller“.

Einstimmig beschlossen

Das sei am Montag einstimmig in einer Fraktionssitzung beschlossen worden. Bereits als zur Debatte stand, ob die FWG den gemeinsamen Bürgermeisterkandidat von CDU und FDP, Heinz Günter Freck mitträgt, hätten sich die Freien Wähler festgelegt: Sie wollen einen Bürgermeister aus Fröndenberg, einen Bürgermeister, der die Menschen vor Ort und ihre Probleme kennt.

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Aus diesem Grund wurde der eigene Kandidat Matthias Büscher ins Rennen geschickt. Und aus diesem Grund würden die Freien Wähler nun der SPD-Kandidatin Sabina Müller den Rücken stärken.

Die FWG möchte in Fröndenberg seit 1999 Politik ohne Parteibuch und an der Sache orientiert machen. Bei Debatten und Entscheidungen im Stadtrat standen die Freien Wähler häufig näher an der CDU als an den Positionen der SPD.

Mit Blick auf die Stichwahl am 27. September, bleibt nun abzuwarten, ob sich auch die Grünen hinter einen der beiden Kandidaten stellen. Im Ortsverband werden dazu noch Gespräche geführt, wie Vorstandssprecherin Andrea Molitor am Mittwoch mitteilte.

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