„Funkloch Frömern“ ist Geschichte - Telekom stellt mobile Funkstation in Frömern auf

Gute Neuigkeiten für Telekomkunden in Frömern: Dank einer mobilen Funkstation dürfte es dort keine Netzprobleme mehr geben.

07.11.2018, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
„Funkloch Frömern“ ist Geschichte - Telekom stellt mobile Funkstation in Frömern auf

Die mobile Funkstation steht vorübergehend neben dem Windrad. Bis dieses nächstes Jahr saniert wird, bleibt die Übergangslösung. © Pott

Vor eineinhalb Wochen hieß es noch, dass es sich nicht lohnt, in Frömern eine mobile Funkstation aufzustellen. Am 16. November sollte die Sanierung des rostigen Windrades, an welchem zwei Mobilfunkstationen befestigt waren, beendet sein. Nun steht neben dem Windrad doch eine mobile Station – und das Windrad rostet immer noch vor sich hin. Es soll laut Eigentümer Helmut Mülle doch erst im nächsten Jahr saniert werden. Grund dafür sei die Witterung.

Die behelfsmäßige Funkstation in Frömern war schnell aufgebaut

Die Mitarbeiter des Unternehmens, die den mobilen Funkmast neben dem Windrad aufgestellt haben, hätten sich gewundert, dass das nicht schon viel früher geschehen ist, erzählt Landwirt Helmut Mülle. Sie haben am Montag einige Teile angeliefert und den Mast am Dienstag innerhalb weniger Stunden aufgebaut.

Der Landwirt ist nicht sonderlich begeistert von dem Hin und Her. Vor fast zwei Monaten hat er der Telekom die Rostschäden an seinem Windrad gemeldet. Da die Schadstellen durch die Stahlseile, mit denen Kabelkanäle der Telekom am Mast befestigt waren, verursacht wurden, muss der Telefonanbieter für den Schaden aufkommen.

An dem Windrad von Helmut Mülle hängen für gewöhnlich Funkstationen der Telekom und der Telefonica. Sie liegen noch im Gras neben dem Windkraftwerk und sollen laut Helmut Mülle bald abgeholt werden.

Dirk Becker von der Telekom bestätigt den Aufschub der Sanierung. „Der Einsatz des mobilen Mobilfunkmastes ist notwendig geworden, weil die Instandsetzung des Standortes am Windrad momentan nicht möglich ist. Die Instandsetzung wird zurzeit noch geprüft.“

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