Schulsong für die GSF: Fünf Schüler und Ehemalige setzen sich beim Casting durch

dzGesangstalente von der Schulbank

Alles sollte fair ablaufen, niemand vorgeführt werden: Trotzdem lag die Messlatte beim Casting für einen neuen Schulsong der Fröndenberger Gesamtschule hoch. Denn er soll professionell produziert werden.

Fröndenberg

, 20.11.2019, 15:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dass aus einem beiläufigen Gespräch beim Schulfest zum 50-jähigen Schuljubiläum der GSF ein Großprojekt zur Komposition und Produktion eines Schulsongs werden würde, konnten Peter Nolte und Kathrin Hampf zu Beginn nicht im Ansatz erahnen.

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Thomas Schürmann, seines Zeichens Moderator, Komponist und Vater zweier Schülerinnen, war von Beginn an Feuer und Flamme für die Idee, einen neuen Schulsong zu komponieren, und entwickelte bereits am folgenden Tag die Grundidee für das Stück. „Seiner abfärbenden Begeisterung und seiner impulsgebenden Initiative für die Kooperation mit der Gesamtschule Fröndenberg ist es zu verdanken, dass ein Projekt auf die Beine gestellt worden ist, das unfassbare Ausmaße annimmt“, so Hampf.

Der Song war komponiert – fehlten nur noch die Interpreten

Da der Kompositionsprozess bereits abgeschlossen ist und der ohrwurmverdächtige Song professionell in einem Tonstudio mithilfe von ehemaligen und aktuellen Schülerinnen und Schülern sowie Profimusikern aufgenommen werden soll, waren alle aktuellen und ehemaligen Gesangstalente der Schule am Dienstag zu einem professionellen Casting eingeladen.

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Die Bewerberinnen und Bewerber durften sich an den Songs ‚Still‘ von Jupiter Jones und ‚Valerie‘ von Amy Winehouse messen und konnten ihr Können zu Playbacks und unplugged unter Beweis stellen. „Wir haben eine Stimme gesucht, die ausdrucksstark Emotionen durch den Gesang transportieren kann“, betont Nolte.

Aus einem wurden schließlich fünf Sänger und Sängerinnen

Die Ehemaligen Silja Brauckhoff (45) und Holger Meinen (41) sowie die Schülerinnen Antonia Schriever (16), Joyce Pieper (18) und Paulina Bußmann (10), zeigten ganz besonderes Talent. Alle fünf mussten für eine zweite Runde den fertigen Schulsong einstudieren und vortragen. Das machten sie so klasse, dass nun alle fünf den GSF-Song aufnehmen sollen, schwärmt Nolte.

Im nächsten Schritt werden Instrumente und Gesang aufgenommen, die zu einem radiotauglichen Song verarbeitet werden. Auch ein Playback für die Aufführung des Songs mit Klassen oder Solisten sowie ein Bandarrangement für Schülerinnen und Schüler wollen die Verantwortlichen erstellen, damit der Song bei Schulfesten und Konzerten vielfältig interpretiert werden kann, erklärt Kathrin Hampf.

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Die Öffentlichkeit muss sich nicht gedulden: Präsentiert wird der Song im März 2020.

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