Fröndenbergs Sportstätten sollen von Corona-Konjunkturpaket profitieren

dzSport in Fröndenberg

Das Corona-Programm der Bundesregierung sieht auch vor, die Mittel für Sportstätten im Investitionsplan auf mehr als das Doppelte zu erhöhen. In Fröndenberg stehen mehrere Projekte an, die Förderung gut gebrauchen könnten.

Fröndenberg

, 08.06.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit dem „130-Milliarden-Kraftpaket“, wie es die Fröndenberger CDU nennt, wolle die Bundesregierung nicht nur Arbeitsplätze sichern, sondern auch Unterstützung für Kommunen leisten. Etwa bei den Kosten der Unterkunft, die zukünftig zu einem größeren Anteil übernommen werden. Krisenbedingte Einbrüche bei der Gewerbesteuer werden ebenfalls kompensiert. Was nicht direkt auf der Hand liegt: Das Konjunkturpaket sehe eine deutliche Erhöhung der Finanzmittel im Investitionsplan Sportstätten vor. Und an dieser Stelle soll die Verwaltung nun aktiv werden. Das beantragt der CDU-Stadtverband in einem auch vom Sportausschuss-Vorsitzenden Oliver Funke unterzeichneten Antrag.

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Der Bund plane diese Förderung von bisher 110 Millionen Euro auf 260 Millionen in den Jahren 2020 und 2021 zu erhöhen. Da in Fröndenberg neben dem Bau des Sportparks Ruhr auch die Sanierung der Kunstrasenplätze des SV Frömern und des SV Langschede anstehen, biete sich aus Sicht der Christdemokraten an, die für Fröndenberg bevorstehenden Vorhaben auf Förderfähigkeit zu prüfen.

Die Stadtverwaltung sollte in dieser Angelegenheit ohne zeitlichen Verzug aktiv werden und sich um die Förderungen aus dem aufgestockten Investitionsplan Sportstätten des Bundes bemühen. Eine derartige Unterstützung der heimischen Sportvereine sichere auch Arbeitsplätze im Handwerk.

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