Fröndenbergs Ampeln sollen endlich akustische Signale abgeben

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Die Fußgängerampeln in Fröndenberg sollen nach dem Willen der Grünen mit einem akustischen Signalsystem für Menschen mit Sehbehinderung ausgestattet werden (Symbolfoto).
Die Fußgängerampeln in Fröndenberg sollen nach dem Willen der Grünen mit einem akustischen Signalsystem für Menschen mit Sehbehinderung ausgestattet werden (Symbolfoto). © Archiv/Meike Holz
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Die Fraktion der Grünen im Fröndenberger Stadtrat hat jetzt den Antrag eingebracht, sämtliche Fußgängerampeln im Stadtgebiet mit einem „akustischen Signalsystem“ für Menschen mit Sehbehinderung auszustatten.

Es werde damit diesen Menschen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht, auch ihre Sicherheit im Straßenverkehr sei viel besser gewährleistet, heißt es in der Begründung des Vorschlags, den der Rat in seiner jüngsten Sitzung an den zuständigen Bau- und Verkehrsausschuss verwiesen hat.

Bei der Technik gibt es unterschiedliche Varianten. Allgemein bekannt sind die kleinen gelben Kästen mit dem Blindensymbol. Dort befindet sich an der Unterseite ein Knopf, mit dem man beim Betätigen akustische Signale anfordern kann. Bei einigen Anlagen wird das akustische Signal immer ausgegeben, ohne dass erst ein Knopf gesucht und gedrückt werden muss, erläutert das AMD-Netz, ein gemeinnütziger Verein für Betroffene mit Makula-Degeneration.

Fußgängerampeln befinden sich an Straßen sämtlicher Kategorien, also sowohl an Gemeinde-, Kreis- wie auch Landes- und Bundesstraßen. Die Stadtverwaltung soll nach dem Willen der Grünen daher Kontakt zu den jeweiligen Straßenbaulastträgern aufnehmen.