Der Liunon Cycle Classic Club hat das zukünftige Rennradmuseum in Fröndenberg besucht und eine Spende für die Ausgestaltung des Museums mitgebracht. © Privat
Leader-Förderung

Fröndenberger Rennradmuseum wartet weiter auf Förderzusage

Noch immer herrscht im Radrennmuseum in Fröndenberg nicht das rege Treiben, das sich der Verein wünscht. Der Grund: Es fehlt Geld. Das ist beantragt, aber die Förderzusage steht noch aus.

Der Leader-Antrag ist abgeschickt, jetzt warten die Mitglieder des Vereins Rennradmuseum Fröndenberg auf eine Förderzusage, damit sie durchstarten können. 80.000 Euro soll die Förderung umfassen. 35 Prozent davon muss der Verein selbst aufbringen.

Die Förderung läuft über drei Jahre, so der Vorsitzende Bernd-Friedrich Kern. Den Eigenanteil für 2021 habe man beisammen. Er liege auf dem Konto und werde nicht angetastet, ehe es eine Förderzusage gebe. Der Antrag liege bei der Bezirksregierung. Im Juni ist er abgeschickt worden. „Wir haben unsere Hausarbeiten gemacht“, stellt Kern fest.

Erste Besuchergruppe in Empfang genommen

Zwar seien die Räume noch nicht ausstellungsfähig, aber ein paar Exponate gibt es schon. Und die ersten Besucher. Die Mitglieder des „Liunon Cycle Classic Clubs“ hatten sich kürzlich auf ihre Retro-Rennräder geschwungen und waren vom Cappenberger See aus nach Fröndenberg geradelt.

Dort wurden sie vom Verein am zukünftigen Museum empfangen. Eine Gelegenheit, die Besucherführung zu üben, die es dort einmal geben soll. Da die Besucher ehemalige Radrennfahrer waren, zog der Vorsitzende den Radsportexperten Hans Kuhn hinzu, der über die einstigen Rahmenbauer Rickert, Schumacher und Kettler informierte.

Für Interesse sorgte das jüngste Ausstellungsstück, die originale Telekom-Rennmaschine von Erik Zabel, die er dem Museum vor wenigen Wochen zur Verfügung gestellt hat. Für die Ausgestaltung des Museums ließen die Gäste eine Spende da.

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