Fröndenberger Patenschaftskreis ist für den Ehrenamtspreis NRW nominiert

dzPatenschaftskreis für Flüchtlinge

Der Flüchtlingsrat NRW verleiht jährlich einen Ehrenamtspreis – um die wichtige gesellschaftspolitische Arbeit von Ehrenamtlichen zu würdigen. Dieses mal zählt ein Projekt aus Fröndenberg zu den Nominierten.

Fröndenberg

, 01.06.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Der Patenschaftskreis für Flüchtlinge ist für den Ehrenamtspreis NRW nominiert“, freut sich Susanne Hippenstiel aus dem Organisationsteam der Flüchtlingspaten. Der Preis wird jährlich vom Flüchtlingsrat NRW verliehen – an Ehrenamtliche, die sich im Bereich der Flüchtlingsarbeit gesellschaftspolitisch einbringen.

Die Uni Wuppertal dreht begleitend zur Nominierung einen professionellen Film über den Fröndenberger Patenschaftskreis. Die Dreharbeiten starteten am Freitag auf dem Hof der Familie Eckei. Dort kocht der syrische Catering-Service um die Fröndenbergerin Nada Homssi-Dadikhi seine Köstlichkeiten. Der Caterer „Nefisa kocht“ ist sozusagen „ein Kind“ des Patenschaftskreises.

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Derartiges Engagement, wie es die Fröndenberger an den Tag legen, brauche mehr Anerkennung, öffentliche Wahrnehmung und im besten Fall Nachahmung, heißt es vonseiten des Flüchtlingsrats NRW: „Mit dem Preis möchten wir die beachtlichen Leistungen der Engagierten würdigen und dazu beitragen, dass ihre Arbeit die Wertschätzung erfährt, die sie verdient.“

Aus allen eingegangenen Bewerbungen hat eine fachkundige Jury, bestehend aus Amnesty International, dem DGB NRW und dem Flüchtlingsrat NRW, eine Vorauswahl getroffen. Die ausgewählten Initiativen und Einzelpersonen werden filmisch porträtiert und im Rahmen der Preisverleihung am Samstag, 21. November, von 15 bis 19 Uhr in der Zeche Carl in Essen vorgestellt.

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