Der Fröndenberger Norbert Zimmering erhält das Bundesverdienstkreuz

dzVerleihung auf Haus Opherdicke

Sein Engagement galt vor allem den Alten und Pflegebedürftigen. Im Lauf seiner Karriere hat Norbert Zimmering in zahlreichen Positionen haupt- und ehrenamtlich gearbeitet. Dafür wurde er jetzt geehrt.

Fröndenberg

, 18.07.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Bundespräsident hat Norbert Zimmering mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Er würdigt damit insbesondere sein jahrzehntelanges Engagement sowohl im sozialen als auch im gesellschaftlichen Bereich. In einer Feierstunde auf Haus Opherdicke sind ihm die Ordensinsignien am Mittwoch von Landrat Michael Makiolla offiziell überreicht worden.

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Im Oktober 2015 wurde angeregt, dass der Fröndenberger mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet werden soll. Darauf schloss sich das langwierige Prüfverfahren an, das der Kandidat mit Bravour bestanden hat.

Ausbildung zum Verwaltungsangestellten und Studium der Sozialpädagogik

Zimmering hat eine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten sowie ein Studium der Sozialpädagogik absolviert. Er wurde 1986 Leiter des „Christofferhauses“ in Siegen, ein Alten- und Pflegeheim. Von Oktober 1988 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2013 war er Leiter und Geschäftsführer des „Hermann-Keiner-Hauses“, ein Alten- und Pflegeheim in Dortmund. Später engagierte er sich ehrenamtlich im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Dort ist er seit 2007 Vorsitzender der Kreisgruppe Dortmund. Ebenfalls ist er Vorstandsmitglied des Paritätischen Fördervereins Dortmund.

Seit 1991 ist Zimmering im Vorstand des „Nikodemus Werk“ (Dachverband für anthroposophische Alterskultur) tätig. Seit den frühen 1990er Jahren ist er auch geschäftsführendes Vorstandsmitglied des „Christophorus-Haus e.V.“. Auch als Sprecher der Fachgruppe „Altenhilfe“ engagierte er sich. Sein größtes Engagement galt immer den alten und pflegebedürftigen Menschen.

Anfang der 2000er-Jahre übernahm Norbert Zimmering kurzfristig und zusätzlich zu seinem Job die Heimleitung in der kurz zuvor eröffneten Düsseldorfer Mitgliedseinrichtung „Heinrich-Zschokke-Haus“.

Seine langjährige Erfahrung als Heimleiter wollte er mit einbringen

Anfang der 1990er-Jahre hat er sich dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Sachsen, als Referent zur Verfügung gestellt. Dort wollte er als erfahrener Heimleiter beim Aufbau der erforderlichen Struktur helfen. Ihm gelang es Anfang der 1990er Jahre die „Antonie und Elly von Siemens-Stiftungen“ erneut zu aktivieren.

Seit 2012 ist der Fröndenberger zudem ehrenamtlicher Aufsichtsratsvorsitzender der Mitgliedsorganisation Soziales Zentrum in Dortmund.

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