De Umbau des Fröndenberger Marktplatzes liegt in den letzten Zügen. © Hornung
Innenstadtentwicklung

Fröndenberger Marktplatz ist in zwei Wochen fertig – und wird noch im Oktober eingeweiht

Nur noch wenige Tage wird es dauern, bis mit dem neuen Marktplatz der erste Schritt des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts vollständig gegangen ist.

„Die Arbeiten liegen in den letzten Zügen, heute wird der letzte Stein verlegt“, sagt Bauamtsleiter Martin Kramme am Freitag. Mit dem bisherigen Ergebnis des Marktplatzumbaus sei die Stadtverwaltung sehr zufrieden.

Die Poller, mit denen die Durchfahrt bald endgültig dicht gemacht werden kann, seien vorbereitet, die Sitzmöbel für die frisch gepflasterte Fläche seien in Produktion. Nachdem die Bänke bereits in der kommenden Woche aufgestellt werden sollen, kommen die Pflanzen in der Woche darauf.

Das Fontänenfeld ist eingebaut – und funktioniert. Die Stadtverwaltung habe einen Probedurchlauf gestartet und die Höhe der Wassersäulen auf 75 Zentimeter eingestellt. Außerdem gebe es zwei verschiedene Programme für den Betrieb. Das musste alles ausprobiert werden. Von wann bis wann das Wasser bald auf dem Marktplatz sprudelt, stehe noch nicht ganz fest.

Tatsache ist: Es sprudelt nicht nur aus dem Fontänenfeld, sondern auch aus dem neuen Trinkwasserbrunnen, der im Zuge des Marktplatzumbaus gleich mit angelegt wurde.

Neben der Pizzeria La Rucola werden die letzten Arbeiten am Pflaster erledigt. © Hornung © Hornung

Auch die Fahrradständer, die einige Bürgerinnen und Bürger zunächst vermissten, sind inzwischen da – genauso wie ein Teil der Mülleimer. Die Stromversorgung für den Wochenmarkt steht, sodass dieser bald wieder an seinen alten Standort zurückziehen könnte.

Vieles sei noch verpackt, müsse aber nur noch auf- und eingebaut werden, erklärt Kramme. Derweil beginnen die Bauarbeiter bereits, die seit Monaten eingerichtete Baustelle nach und nach wieder abzubauen. Das dürfte auch die gewerblichen Anlieger am Markt, besonders die Gastronomen freuen, deren Außenterrassen teils unter der Baustelle gelitten haben.

Der Zugang zum Marktplatz vom Bahnübergang kommend wirkt nun einheitlicher und offener.
Der Zugang zum Marktplatz vom Bahnübergang kommend wirkt nun einheitlicher und offener. © Hornung © Hornung

„Ich bin richtig begeistert“, sagt Martin Kramme über den Platz. Besonders gut gefällt dem Bauamtsleiter das Bild, das sich vom Bahnübergang aus kommend bietet: Dieser Zugang zum Markt wirke nun viel großzügiger.

Der obere Bereich des Platzes Richtung Alleestraße sei inzwischen ebenfalls neu und einheitlich gepflastert. Hier befürchteten Bürger zunächst einen Mix der Bodenbeläge, weil erst der untere Bereich des Platzes gepflastert wurde.

Der obere Zugang zum Marktplatz ist durch stabile Steine gesichert. © Hornung © Hornung

Martin Kramme begrüßt, dass den Zugang zum Platz im oberen Bereich nun Steinblöcke und keine schweren Poller schützen. Die stehen nicht in Reih und Glied, sondern locker – „wie ein kleines Kunstwerk“.

Nicht alles hätte der Bauamtsleiter persönlich genau so gemacht, wie es nun realisiert wurde und noch realisiert wird. Unterm Stich habe der Marktplatz dessen Umbau nun teurer wurde als zunächst geplant, aber wesentlich gewonnen. Er soll am Ende der 43. Kalenderwoche mit einer kleinen Feier eingeweiht werden.

Neben der Pizzeria La Rucola werden die letzten Arbeiten am Pflaster erledigt. © Hornung © Hornung
Über die Autorin
Redaktion Fröndenberg
Jahrgang 1988, aufgewachsen in Dortmund-Sölde an der Grenze zum Kreis Unna. Hat schon in der Grundschule am liebsten geschrieben, später in Heidelberg und Bochum studiert. Ist gerne beim Sport und in der Natur.
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Dagmar Hornung
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