Bus und Bahn

Fröndenberger laminiert 9-Euro-Ticket und zerstört es fast

Wer sein 9-Euro-Ticket im Bus oder am Automaten kauft, bekommt nur ein loses Stück Papier. Ein Fröndenberger hatte eine Idee, wie man es schützen kann. Doch das Vorhaben misslang.
Das 9-Euro-Ticket hat über die Pfingsttage zu vollen Zügen geführt.
Das 9-Euro-Ticket hat über die Pfingsttage zu vollen Zügen geführt. © picture alliance/dpa

Busse und besonders Bahnen erfreuten sich über die Pfingsttage großer Beliebtheit: Die Käufer des 9-Euro-Tickets wollen schließlich auch etwas davon haben. Auch ein Fröndenberger, der lieber nicht namentlich genannt werden möchte, legte sich den besonderen Fahrschein vor einigen Tagen zu.

Papierticket in Folie eingeschweißt, um es haltbarer zu machen

Beim Busfahrer kaufte er sich das Ticket aus Papier. Um es haltbarer zu machen, schweißte er es in Folie ein. „Mit dem Ergebnis, dass die Vorderseite schwarz wurde. Nur mit gutem Willen lässt sich unter diesem schwarzen Filter noch etwas erkennen“, beschreibt er den Zustand der Fahrkarte.

So sah das Ticket nach dem Laminieren aus.
So sah das Ticket nach dem Laminieren aus. © Privat

Ob jeder Kontrolleur den nötigen guten Willen aufbringt, ist wohl fraglich. Zum Glück für ihn ist der Fröndenberger bisher nur auf entgegenkommende Schaffner und Busfahrer gestoßen. Keiner meckerte bisher. Trotzdem möchte er wegen seiner Erfahrungen andere Nutzer vor einer solchen Überraschung bewahren. „Bitte laminieren Sie Ihr Ticket nicht. Der Barcode ist nach meiner Aktion kaum noch lesbar“, warnt er.

Eine Alternative zum Einschweißen bieten übrigens kleine Hüllen, die man im Schreibwarenladen für kleines Geld bekommen kann. Damit ist das Ticket wenigstens etwas geschützt.

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