Fröndenberger hat geprügelt und Großmutter bestohlen: Haftbefehl wegen leerer Anklagebank

dzVor Gericht

Im Winter soll sich ein 28-Jähriger an einer brutalen Prügelattacke beteiligt und soll sich am Konto seiner Großmutter bedient haben. Im Unnaer Amtsgericht fehlte nun jede Spur von ihm.

09.07.2019, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im Winter soll sich ein 28-jähriger Fröndenberger an einer brutalen Prügelattacke beteiligt und soll sich am Konto seiner Großmutter bedient haben. Im Unnaer Amtsgericht fehlte nun jede Spur von ihm.

Am Abend des 3. Dezember, so der erste Vorwurf gegen den jungen Fröndenberger, schlug der mit drei weiteren Tätern im Bereich der Straße Im Stift auf einen anderen Mann ein. Der konnte laut Anklage schließlich fliehen, trug allerdings eine blutige Nase davon. Ende des Monats, so wird dem 28-Jährigen ferner zur Last gelegt, entwendete er aus dem Briefkasten seiner Großmutter Briefe mit deren neuer Scheckkarte und Geheimzahl. Damit soll er dann in fünf Fällen bis zum Anfang Januar insgesamt 480 Euro abgehoben haben.

Am Donnerstag sollte sich der Fröndenberger nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und wegen Computerbetrugs in Unna verantworten. Er erschien trotz ordnungsgemäßer Ladung nicht zum Termin. Unter diesen Umständen blieb dem Gericht nichts anderes übrig, als das Verfahren auszusetzen. Ein Zeuge, das mutmaßliche Prügelopfer, und eine Dolmetscherin mussten unverrichteter Dinge entlassen werden. Um sicherzustellen, dass der Angeklagte beim nächsten Versuch anwesend ist, erging Haftbefehl gegen ihn.

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