Das verfügbare Netto-Einkommen, also Geld für Konsum und Sparzwecke, ist in Fröndenberg zuletzt um genau 800 Euro pro Jahr gestiegen. © picture alliance/dpa

Fröndenberger haben pro Jahr 800 Euro mehr fürs Einkaufen und Sparen

Was die Fröndenberger in ihrem Portemonnaie haben, lässt sich ziemlich genau berechnen. Das Einkommen in der Ruhrstadt steigt zwar unvermindert. Trotzdem kommt man in NRW nicht vom Fleck.

Die Haushalte in Fröndenberg können schon wieder mehr Geld für den Konsum und fürs Sparen ausgeben. Um genau 800 Euro im Jahr stieg das Einkommen zuletzt an. Das ist mehr als in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung steht.

In der Stadt ist eine Gesamtsumme von 588 Millionen Euro verdient worden, entweder aus Erwerbstätigkeit oder aus Vermögen. Diese Zahl gilt für das 2018, dem Jahr der aktuell vorliegenden Abrechnung.

Im Vergleich zum Jahr 2017 waren das genau stolze 20 Millionen Euro mehr, die in der Ruhrstadt jedenfalls zunächst auf den Gehaltszetteln oder auf Zinsabrechnungen standen.

Das Bild wird klarer, wenn man die Summe pro Kopf in der Stadt umrechnet: Von 27.198 auf 28.272 Euro stieg das Brutto-Einkommen binnen eines Jahres. Über diese Summe liefen dann noch Steuern, und auch Sozialabgaben mussten abgezogen werden.

Naturgemäß blieb auch danach noch ein deutliches Plus: Netto verfügten die Fröndenberger 2018 insgesamt noch über 496 Millionen Euro oder eben über ein Pro-Kopf-Einkommen von 23.832 Euro – und das sind eben genau 800 Euro mehr als ein Jahr zuvor.

Im Durchschnitt stieg in NRW dieses verfügbare Einkommen um 747 Euro; die Ruhrstadt liegt also darüber. Allerdings fällt Fröndenberg in der Rangliste aller 396 Kommunen des Landes um zwei Plätze zurück: Offenbar ist der Einkommenszuwachs also andernorts noch deutlich größer gewesen.

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Redaktion Fröndenberg
Geboren 1972 in Schwerte. Leidenschaftlicher Ruhrtaler. Mag die bodenständigen Westfalen. Jurist mit vielen Interessen. Seit mehr als 25 Jahren begeistert an lokalen Themen.
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Marcus Land

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