Fröndenberg muss niedrige Abschläge beim Abwasser nur wollen

dzKommentar

Zur Abwassersatzung in Fröndenberg und den dort fehlenden Korrekturregeln bei hohen Schätzwerten lesen Sie auch folgenden Kommentar:

Fröndenberg

, 06.11.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Sicherlich, viele Menschen wird dieses Thema ein Leben lang nicht berühren. Doch viele Eigenheimbauer oder Hauskäufer haben schon unter hohen Abschlagszahlungen beim Wasserverbrauch geächzt.

Es ist völlig klar, dass die Stadt einen Hebel benötigt, um den Wasserverbrauch seriös abrechnen zu können. In manchen Fällen muss die Menge des Schmutzwassers daher schlicht geschätzt werden. Fröndenberg setzt dafür einen Durchschnittswert an – so weit, so gut. Schließlich steht die Fröndenberger Satzung offenbar auch im Einklang mit der Mustersatzung des Landes.

Allerdings könnte den Rat und die Verwaltung niemand dabei aufhalten, wenn sie familienfreundlichere Regeln in Fröndenberg einführen wollten.

Die Kommunen dürfen nämlich über die Art und Weise, wie sie ihre Gebühren erheben, frei bestimmen. Der Stadtrat könnte also eine Härtefallregelung, wie sie zum Beispiel die Stadt Herne kennt, auch für Fröndenberg beschließen.

Das ist auch keine Lappalie, die nur wenige betrifft. Die Stadt weist neue Wohngebiete aus, möchte junge Familien in die Stadt locken.

Familienfreundlichkeit spricht sich herum und ist sicherlich gut fürs Image.

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