Nach kurioser Messerstecherei in Fröndenberg: Opfer immer noch nicht vernehmungsfähig

dzMesserstecherei

Ein Streit von zwei jungen Männern endete am Freitag, 18. Oktober, mit einer blutigen Begegnung im Himmelmannpark. Noch fehlt die Sicht des Geschädigten auf die merkwürdige Tat.

Fröndenberg

, 24.10.2019, 15:32 Uhr / Lesedauer: 1 min

Eigentlich wollte die Staatsanwaltschaft noch in dieser Woche Neuigkeiten zur Messerstecherei im Himmelmannpark bekannt geben. Denn sobald es sein Gesundheitszustand zulässt, sollte der 25-jährige Geschädigte aus Menden vernommen werden.

Bisher musste sich die Staatsanwaltschaft auf nebulöse Aussagen des mutmaßlichen Täters, eines 30-jährigen Fröndenbergers, verlassen. Sie waren glaubhaft genug, um den Täter schon einen Tag nach dem blutigen Streit im Himmelmannpark laufen zu lassen.

Für Freitag, 25. Oktober, hatte Staatsanwalt Felix Giesenregen mit neuen Erkenntnissen gerechnet. Bis dahin sollte der 25-jährige Mendener vernehmungsfähig sein. Doch es geht dem durch mehrere Messerstiche verletzten jungen Mann schlechter als angenommen. Vor Montag könne er auf keinen Fall vernommen werden, teilte Staatsanwalt Henner Kruse am Donnerstag mit.

Das Kuriose an der Tat, die sich am 18. Oktober im Himmelmannpark ereignet hatte: Der Geschädigte aus Menden und der 30-jährige Fröndenberger sollen sich gekannt, der Fröndenberger den Mendener aber zunächst nicht erkannt haben. Die Tatwaffe war ein Haushaltsmesser, das der Fröndenberger ab und an bei seiner Arbeit in einer Dönerbude schleift. Er gibt an, im Dunkeln von seinem Freund angegriffen worden zu sein und in Notwehr gehandelt zu haben.

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