Kuriose Trends und Gegentrends beim Fröndenberger Privatvermögen

dzKonsum

Gegenläufiger kann ein Trend nicht sein: Obwohl die Leute in Fröndenberg für ihren privaten Konsum immer mehr Geld auf der Tasche haben, fallen sie landesweit in der Rangliste immer mehr zurück.

Fröndenberg

, 23.10.2019, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Statistiker nehmen die Einkünfte der Menschen aus vielen Blickwinkeln unter die Lupe: nach ihrem Verdienst vor Steuerabzug, nach der Stärke ihrer Kaufkraft und nach dem für Privatausgaben verfügbaren Jahreseinkommen.

Dieses Netto-Einkommen nach Abzug aller Steuern und Abgaben und zuzüglich Sozialleistungen wächst in Fröndenberg im dritten Jahr in Folge an.

Ein besonders großer Satz ist nun zwischen 2016 und 2017 verzeichnet worden, den aktuellsten Zahlen zufolge: Das Einkommen jeder Privatperson in Fröndenberg wuchs demnach von durchschnittlich 22.921 Euro auf jetzt 23.792 Euro an.

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Der Sprung ist erheblich, zumal es von 2015 auf 2016 einen Zuwachs von nur knapp 400 Euro gegeben hatte, davor sogar noch einen Rückgang um 500 Euro.

Zugrunde gelegt hat das Statistische Landesamt für 2017 eine Netto-Einkommenssumme von 497 Millionen Euro in Fröndenberg. Diese Gesamtsumme ist bei leicht rückläufiger Einwohnerzahl kontinuierlich gestiegen.

Während die Privathaushalte in Fröndenberg finanziell zunehmend besser ausgestattet sind, sinkt jedoch der Rang landesweit: Offenbar legen die Konsumvermögen in vielen anderen Kommunen noch stärker zu.

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