Frauennetzwerk Fröndenberg erinnert an den Kampf um das Frauenwahlrecht in Deutschland

dzÖffentlicher Vortrag

Das Frauennetzwerk Fröndenberg lädt zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“ ein: Am 19. Januar 1919 fand die Wahl zur Nationalversammlung statt, bei der Frauen erstmals wählten und gewählt wurden.

Fröndenberg

, 11.01.2019 / Lesedauer: 2 min

Dem Frauennetzwerk Fröndenberg gehören etwa 20 Frauen aus unterschiedlichen Berufen an. „Es ist politisch, aber nicht parteipolitisch“, heißt es in der Selbstbeschreibung, und hat sich vor knapp 15 Jahren gegründet. Das Frauennetzwerk freut sich, dass mit Dr. Elke Wiechmann eine Fachfrau aus seiner Mitte am 21. Januar in einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“ referieren wird.

Harter und zäher Kampf um das Frauenwahlrecht

Am 19. Januar 1919 durften Frauen das erste Mal wählen und gewählt werden. Voraus ging ein harter und zäher Kampf um das Frauenwahlrecht. Was heute so selbstverständlich ist, war vor 100 Jahren ein Ereignis. Im ersten deutschen Parlament, der Nationalversammlung, waren mehr als neun Prozent der Frauen vertreten. Diesen Anteil hat die Bundesrepublik erst 1987 mit 15 Prozent deutlich überschritten. Das Frauennetzwerk Fröndenberg lädt aus diesem Anlass zur Veranstaltung „100 Jahre Frauenwahlrecht“ alle interessierten Männer und Frauen zum Vortrag und anschließender Diskussion am Montag, 21. Januar, um 19.30 Uhr in den Ratssaal im Stiftsgebäude Fröndenberg ein. Dr. Elke Wiechmann arbeitet an der Fernuniversität in Hagen und beschäftigt sich beruflich mit diesem und anderen Themen zur lokalen Politik, den Parteien sowie dem Wahlrecht in Deutschland oder den Paritätsgesetzen in Europa.

Wie waren und wie sind Frauen in Fröndenberg politisch eingebunden?

Es geht in dem Beitrag allerdings nicht nur um die geschichtliche Aufarbeitung des Frauenwahlrechts, sondern auch darum, wie es damals in Fröndenberg aussah und wie Frauen heute politisch aktiv und eingebunden sind. „Es wird also um eine politische Rückschau gehen, aber wir wollen auch vorwärts schauen und uns fragen, warum es überhaupt wichtig ist, dass Frauen angemessen in den Parlamenten vertreten sind“, kündigt Wiechmann an. Schließlich wählten Frauen anders als Männer, was den Schluss nahe lege, dass sie auch andere politische Prioritäten haben.

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