Feuerwehrhaus in Modulbauweise als Option für Ostbüren

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Feuerwehrgerätehaus Fröndenberg-Ostbüren
Das Feuerwehrgerätehaus in Ostbüren soll erweitert werden. Nun gibt es den Vorschlag, dies in Modulbauweise zu tun. © Udo Hennes
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Rund 560.000 Euro wurden für das neue Feuerwehrhaus in Ostbüren einst veranschlagt. Jetzt sind es 2,8 Millionen Euro. Dass die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Ostbüren deutlich teurer wird als zunächst erwartet, hat mehrere Gründe. So plant die Stadt eine Energieversorgung mit Geothermie und Fotovoltaik – die Bohrungen sind alles andere als billig.

Auch wurde der Plan so verändert, dass es zwischen dem Bestandsgebäude und dem daneben geplanten Erweiterungsbau einen kleinen Übergangsbereich gibt. Er soll gewährleisten, dass in die Schulungsräume und Büros des bestehenden Gebäudes auch weiterhin genug Licht fällt.

Feuerwehrgerätehaus Fröndenberg-Ostbüren
Rechts soll ein Anbau erfolgen. Ein flacherer Übergang soll gewährleisten, dass in die oberen Räume des Bestandsgebäudes noch genug Licht fällt. © Udo Hennes

Ein Punkt sind aber auch die immer weiter nach oben schnellenden Baupreise. Im Hauptausschuss, der einen Durchführungsbeschluss vertagte, tauchte nun die Frage auf, ob tatsächlich Stein auf Stein gebaut werden müsse. „Vielleicht sind Module kostengünstiger“, vermutete Matthias Büscher (FWG).

Kurt Potthoff (SWGF) sprang ihm zur Seite. In Menden-Bösperde sei kürzlich erst ein neues Feuerwehrgerätehaus eingeweiht worden, das in Modulbauweise gebaut worden sei: „Vielleicht lohnen der Blick über die Ruhr und der Kontakt mit den Verantwortlichen in Menden.“