Feuerwehrgerätehaus in Ostbüren soll schneller erweitert werden als geplant

dzBrandschutzbedarfsplan

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen stellt Geld bereit, mit dem kleine Kommunen die Infrastruktur der Feuerwehr stärken. Davon soll der Standort Ostbüren profitieren.

Fröndenberg

, 10.06.2020, 04:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Land NRW stellt für Dörfer von bis zu 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern für den Neubau, die Sanierung sowie den An-, Aus-, und Umbau von Feuerwehrhäusern eine Fördersumme von insgesamt 3 Millionen Euro zur Verfügung. Mit bis zu 250.000 Euro könnten Einzelprojekte in den Kommunen gefördert werden. Die Stadt Fröndenberg möchte sich um Geld für das Gerätehaus in Ostbüren bemühen. Das bedeutet auch, dass die Modernisierung des Standorts vorgezogen wird.

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Förderfähig sind vollständig geplante Maßnahmen, deren Gesamtfinanzierung bis auf die beantragten Mittel gesichert ist. Die Fachplanung für das Gerätehaus in Ostbüren ist von der Verwaltung bereist beauftragt worden. Die geschätzten Gesamtbaukosten in Höhe von insgesamt 640.000 Euro, die für 2022 eingeplant waren, müsste die Politik für 2021 bereitstellen. Bis zum 30. September kann dann der Antrag auf Fördermittel gestellt werden.

Eine Förderbedingung ist auch, dass die Gemeinde einen gültigen Brandschutzbedarfsplan hat. Eine Neufassung des Brandschutzbedarfsplans für Fröndenberg ist im vergangenen Jahr beschlossen worden. Der Plan beinhaltet das neue Standortkonzept, nach dem die Zahl der bestehenden Standorte verringert wird, um Kapazitäten zu bündeln und insgesamt leistungsfähiger zu werden.

In Stentrop könnte parallel gebaut werden

Ob im kommenden Jahr zusätzlich mit dem Bau des Standorts in Stentrop begonnen werde, ist laut Kämmerer Heinz-Günter keine Frage der Mittel. Der Baustart hänge davon ab, wie lang sich das neue europaweite Ausschreibungsverfahren für den Neubau in Stentrop und die folgenden Schritte hinziehen.
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