Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses Ostbüren soll vorgezogen werden. Die geplanten Kosteneinsparungen sorgten nun für große Empörung. © UDO HENNES
Brandschutzbedarfsplan

Feuerwehr Ostbüren: Standort wird mit 250.000 Euro gefördert

Die Erneuerung des Feuerwehrstandorts in Ostbüren wird voraussichtlich 1,6 Millionen Euro kosten. Einen Teil der Kosten übernimmt das Land.

Die Fröndenberger Feuerwehr wird im Zuge der Umsetzung des neuen Brandschutzbedarfsplans vollständig umstrukturiert. Drei Neubauten sollen entstehen, die Feuerwehrstandorte Frömern und Ostbüren modernisiert werden. Anfang des Jahres wurde bekannt, dass die Kosten des Umbaus für den Standort Ostbüren, der nun einem Neubau gleichkommt, von 650.000 Euro auf 1,6 Millionen Euro steigen. Da dürfte es freuen, dass die Stadt nun eine Finanzspritze erhält.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung von Ina Scharrenbach (CDU) habe angekündigt, dass die Stadt für die Feuerwache Ostbüren eine Förderung im Umfang des Höchstbetrags von 250.000 Euro erhalten wird, teilte Stadtsprecherin Ulrike Linnenkamp auf Nachfrage mit. Bevor weitere Schritte unternommen werden, warte die Verwaltung allerdings noch auf den Eingang des offiziellen Förderbescheids, erklärt sie weiter.

Nach Angaben der Stadtverwaltung waren die Kosten für den Feuerwehrstandort Otbüren „grob geschätzt“, die Kostensteigerung reiht sich jedoch in eine ganze Reihe nicht unerheblicher Kostensteigerungen ein – etwa auch beim integrierten Stadteinwicklungskonzept. Das erzeugte großen Unmut in der Politik: Auch wenn die meisten Projekte unterm Strich finanzierbar blieben, schwinde mit derartigen Verteuerungen das Vertrauen der Bürger.

Über die Autorin
Redaktion Fröndenberg
Jahrgang 1988, aufgewachsen in Dortmund-Sölde an der Grenze zum Kreis Unna. Hat schon in der Grundschule am liebsten geschrieben, später in Heidelberg und Bochum studiert. Ist gerne beim Sport und in der Natur.
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Dagmar Hornung
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