Ferienspaß in Fröndenberg: Kleine Forscher lernen etwas über die Umwelt

dzTreffpunkt Windmühle

Im Jugendzentrum auf dem Mühlenberg werden 25 Kinder zwei Wochen lang zu Forschern, Gärtnern und Künstlern: Sie besuchen im Rahmen des Ferienspaß-Programms eine Naturwerkstatt.

Fröndenberg

, 24.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Während die Kinder nebenan im Planschbecken toben, kümmern sich der Leiter des Treffpunkts Windmühle, Thomas Reimann, und Klaus Faß, Sachgebietsleiter Kinder und Jugend Kreis Unna, noch um den Feinschliff am neuen Beet.

Jetzt lesen

Schon am Vormittag hat es deutlich über 30 Grad – doch das konnte das Team der Windmühle nicht davon abhalten, vor dem Treffpunkt fleißig zu pflanzen. Zwei Beete sind so entstanden. Mit Blumen, an denen sich nicht nur das Auge erfreuen soll, sondern auch Bienen. Dass die nämlich auf Blumen angewiesen sind, war eines der Themen, die den teilnehmenden Kindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren in der Naturwerkstatt näher gebracht wurden.

Treffpunkt wird mit großer Pflanzaktion verschönert

Am Mittwoch stand die große Pflanzaktion auf dem Programm, aber auch an den anderen Tagen wurde es mit Sicherheit nicht langweilig. Davon zeugt zum Beispiel der „Riesenvulkan“, wie ihn Mareike Born, Treffpunkt-Mitarbeiterin und für die kleinen Naturforscher zuständig, nennt.

Fest auf dem Mühlenberg

Wer mit dem Treffpunkt Windmühle und dem Lädchen auf dem Mühlenberg gemeinsam feiern möchte, sollte sich den 31. August im Kalender vormerken. Denn dann wird auf dem Mühlenberg ein großes Sommerfest gefeiert, kündigt Thomas Reimann, Leiter des Treffpunkts an.

Wie sie den Vulkan aus Sand ausbrechen lassen, haben die Kinder bereits gelernt. Auf eine erneute Eruption müssen sie bis Freitag warten. Im Prinzip reagieren im Vulkan Essig und Backpulver – Spüli verstärkt den brodelnden Effekt, erklärt Mareike Born. Solche, im Prinzip naturwissenschaftlichen Experimente waren neben etwas Umwelterziehung in der Naturwerkstatt zwei Wochen lang angesagt.

Aus Kalium-Aluminium-Sulfat stellen die Kinder Kristalle her

So haben die kleinen Forscher etwa eigene Kristalle hergestellt, aus Kalium-Aluminium-Sulfat, Faden und Zahnstochern – und sie haben gelernt, wie sie die richtige Laugenmischung für Riesenseifenblasen herstellen. Dass es grundsätzlich besser für die Umwelt ist, die Seifenlauge selbst anzurühren, anstatt sie in kleinen Plastikpackungen im Geschäft zu kaufen: ein positiver Nebeneffekt. Das Rezept: 30 Gramm Glycerin aus der Apotheke, 30 Gramm Tapetenkleister, eine Flasche Fairy Ultra Spülmittel und 5 Liter Wasser.

Jetzt lesen

Während die Kinder draußen ganz schön ins Schwitzen kamen, war auch im kühlen Keller etwas los. Im Kunstraum ließ es sich am Mittwoch gut aushalten. Das nutzten einige kleine Künstlerinnen, um Blumentöpfe zu verzieren. Beim Bemalen der Töpfe konnten die Kinder ihrer Kreativität freien lauf lassen. Eingepflanzt werden Blumensamen, eine Mischung, über die sich Insekten freuen.

Lesen Sie jetzt
Hellweger Anzeiger Gute Seele

Mit Keisa in die Demokratie: Junge Albanerin plant Workshops im Treffpunkt Windmühle

Hellweger Anzeiger Literatur und Geschichte

VHS-Programm: Fröndenberger Stadtarchivar widmet sich Theodor Fontane

Hellweger Anzeiger Diskussion im Stiftsgebäude

Wie geht es dem Klimapatienten Wald? Rahel-Varnhagen-Salon nimmt sich der Frage an

Meistgelesen