FDP wählt Heinz-Günter Freck einstimmig als Bürgermeisterkandidat

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Wirtschaftspolitik, aber auch die Förderung des Schulstandorts und der Digitalisierung: Es gibt viele Schnittstellen zwischen den Freien Demokraten in Fröndenberg und ihrem Bürgermeisterkandidat, der eigentlich CDU-Mitgleid ist.

Fröndenberg

, 04.02.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

„Überparteiliches Denken und Handeln“, so der FDP-Ortsverbandsvorsitzende Dr. Elmar Jobs, seien die Eigenschaften, die die Fröndenberger Liberalen beim aktuellen Bürgermeister manchmal vermisst hätten. Jetzt sehen sie in Bürgermeisterkandidat Heinz-Günter Freck jemanden, der dazu in der Lage ist. Und der die Ziele der Partei darüber hinaus auch noch „sehr gut vertritt“.

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Es hätte keinen Sinn ergeben, gegen den von der CDU vorgeschlagenen Kandidaten noch mal einen Eigenen aufzubauen; so entschieden es die Parteimitglieder bereits im vergangenen Jahr. Auf dem FDP-Ortsparteitag ist Freck nun offiziell als Bürgermeisterkandidat gewählt worden. Er wird somit nicht nur im Wahlkampf, sondern auch auf den Stimmzetteln als gemeinsamer Kandidat von FDP und CDU geführt. Die Entscheidung fiel einstimmig.

Stärke der Stadt ist die hohe Lebensqualität

In dieser ersten Wahlversammlung der Fröndenberger Freien Demokraten zur Kommunalwahl 2020 hat der Bürgermeisterkandidat noch einmal die Schwerpunkte seiner Kandidatur vorgestellt.

„Eine der Stärken von Fröndenberg ist die hohe Lebensqualität in der ‚Stadt mit Aussicht‘. Das will ich bewahren und fördern“, sagte Heinz-Günter Freck, derzeit Erster Beigeordneter der Stadt. Handlungsbereiche, die sich für ihn daraus ergäben, seien etwa die Sicherung des Schulstandortes, die Entwicklung der Wohnbauflächen, das Zusammenleben von Jung und Alt, der Ausbau der Breitbandversorgung sowie die konsequente Stärkung des Klimaschutzes im Rahmen der Fröndenberger Möglichkeiten.

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Eine große Schnittstelle zur FDP ist der Wirtschaftsstandort Fröndenberg. Nicht zuletzt zur Verbesserung der finanziellen Situation der Stadt sei eine gezielte und effektive Ansiedlungspolitik dringend notwendig. „Tourismus und Wirtschaft gehören in Fröndenberg zusammen“, ist Freck überzeugt, und will das Thema zur Chefsache machen.

Investieren, aber auch gucken, dass Geld reinkommt

„Fröndenberg braucht einen Bürgermeister, der den Zusammenhalt in der Stadt fördert, Investitionen sinnvoll steuert und dabei aber die Einnahmenseite nicht vernachlässigt. Heinz-Günter Freck ist dafür der ideale Kandidat“, zeigt sich Elmar Jobs überzeugt.

Auch bei seinem Lob und der zugesagten Unterstützung fürs Ehrenamt habe der frisch gewählte gemeinsame Bürgermeisterkandidat den Freien Demokraten aus der Seele gesprochen.

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