Espresso anderer Art

dzGlosse

Beim Kaffeekochen kann es zu Verwerfungen kommen. Wer mit Druck nicht richtig umgehen kann, erlebt sein braunes Wunder.

Fröndenberg

, 29.08.2018 / Lesedauer: 2 min

Espresso kommt ja bekanntlich aus dem Italienischen und heißt so viel wie Druck. Denn für den aromatischen kleinen Schwarzen übt die Maschine mächtig Druck auf das Kaffeepulver aus. Schaufelt man aber zu viel Kaffee in den Siebträger, gibt „la macchina“ auch schon mal ungesunde Geräusche von sich. Dann schafft es selbst der größte Wasserdruck nicht durch das fein gemahlene Pulver. Was man übrigens an besonders tollen Espressomaschinen am Manometer ablesen kann – da schnellt dann der Zeiger rasant in den roten Bereich. Von einem Espresso anderer Art konnte sich in unserer kleinen Redaktionsküche in dieser Woche unsere Reinigungskraft ein eindrucksvolles Bild machen. Pulverkaffee gibt es ja auch in Dosen. Also in diesen Dosen mit einer Lasche zum Aufziehen wie bei Bockwürstchendosen. Dass in einer solchen Kaffeedose ein gewisser Grunddruck herrscht, war dem Redakteur nicht bewusst. Nach dem Ziehen an der Lasche lag die Küche kurzfristig in braunem Pulvernebel. Die ungesunden Geräusche gab in diesem Fall der verhinderte Kaffeetrinker von sich.

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