Stadtwerke Fröndenberg Wickede

Erneuerbare Energien: Fröndenberg übernimmt Pionierrolle in NRW

Der Tag der Erneuerbaren Energien am 24. April bietet für die Stadtwerke Fröndenberg Wickede Anlass, auf die eigenen Zahlen zu blicken. Und die können sich aus Sicht der Stadtwerke sehen lassen.
ARCHIV - Eine Solaranlage ist am 01.04.2013 in Salzbergen im Landkreis Emsland (Niedersachsen) vor blauem Himmel auf einem Dach zu sehen. (zu dpa "BGH-Urteil: Photovoltaik-Anlage nicht angemeldet - Fördergeld weg" vom 05.07.2017) Foto: Daniel Reinhardt/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ © dpa

Zum Tag der Erneuerbaren Energien am 24. April liefern die Stadtwerke Fröndenberg Wickede eine erfreuliche Bilanz. Im Jahr 2020 wurden über 45 Millionen Kilowattstunden Strom aus regenerativen Energien in Fröndenberg und Wickede produziert. Pro Kopf betrachtet, sei dies ein beachtlicher Wert.

Eines der ältesten Projekte ist in Fröndenberg die Gewinnung von Strom aus Wasserkraft.

Investiert wird auch in Windkraft: Mit einem Eigenkapitalanteil von 3,3 Millionen Euro unterstützen die Stadtwerke den Windpark Borkum. In dessen erstem Bauabschnitt wurden 40 Windkraftanlagen errichtet, mit denen etwa 200.000 Haushalte versorgt werden können.

Inzwischen führt auch eine 6,8 Kilometer lange Strom-Trasse vom „Jägertal“ bis „Zur Mark“ nach Ostbüren. Sie transportiert Strom ab, den ländlich gelegene Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen von Privatbetreibern produzieren.

Die Stadtwerke gehören in NRW zu den Vorreitern – wenn man die Menge des lokal produzierten Ökostroms pro Einwohner betrachtet. Auf jeden Bürger kommen jährlich rund 1340 Kilowattstunden Strom aus Sonnen-, Wind- oder Wasserkraft. Dieser Wert sei wesentlich höher als in Städten wie Dortmund und Köln, die bei der Gesamtproduktionsleistung die Nase vorn haben.

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