Endspurt beim schnellen Netz für Ostbüren: Bürgerversammlung liefert weitere Verträge

dzBreitbandausbau

Wie viele Muenet-Verträge für die Versorgung mit Glasfaser zusammengekommen sind, wird noch geheimgehalten. Das Ergebnis sollte am Mittwoch gegen Abend bekannt gegeben werden, lag bei Redaktionsschluss aber noch nicht vor.

Fröndenberg

, 29.01.2020, 12:41 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Zugang zu schnellem Internet brennt den Bürgern in Ostbüren weiter auf den Nägeln. Gut 50 Anwohner besuchten die zweite Informationsveranstaltung am Dienstagabend, wie die Fröndenbergerin Bettina Hartwig-Labs berichtet, die sich in fürs schnelle Netz stark macht.

„Einige hatten ihre unterschriebenen Verträge schon dabei, und nur noch technische Fragen an die Multiplikatoren - eine Gruppe von zwölf internetaffinen Ostbürenern.“

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Die hatten in den vergangenen Wochen gut zu tun: Flyer in Briefkästen werfen, eine Facebookseite und zwei Whatsappgruppen aufbauen, die Telefonhotline installieren, ein Orgateam ins Leben rufen, die berühmten Klinken putzen und Fragen der Bürger an Haustüren beantworten, Verträge sichten und zählen.

200 werden gebraucht, damit die Firma Muenet auch Ostbüren mit dem Glasfaserkabel verbindet. Und soviel lässt Bettina Hartwig-Labs vorausblicken: „Es könnte gereicht haben“.

Kämpfer des Orga-Teams legten sich ins Zeug

Dafür hatten sich die Kämpfer des Orgateams seit dem 19. Dezember, der ersten Veranstaltung mit Patrick Nettels von Muenet, ordentlich ins Zeug gelegt. 164 Verträge sind allein bis zum Montagabend zusammengekommen, weitere folgten an der letzten offiziellen Veranstaltung vor dem Stichtag, 2. Februar.

Endspurt beim schnellen Netz für Ostbüren: Bürgerversammlung liefert weitere Verträge

Organisator Tobias Heuchel berät den Senior Friedhelm Kampmann zum schnellen Internet. Der hat erkannt, welchen Stellenwert der Ausbau mit Glasfaser für Mieter und Immobilien hat. © Privat

Die Bürger verfolgten interessiert einen Film zur „Erdrakete“, einer Methode, Kabel durch das Erdreich zu verlegen, ohne große Schäden an Asphalt oder an Bürgersteigen zu verursachen. Einige wollten wissen, wie das Glasfasernetz innerhalb des Hauses angeschlossen werden kann.

Schnelles Netz ist wichtig fürs Home-Office

Zwei Einwohner Ostbürens, Martina Stehling und Oliver Wienand, hätten erklärt, wie wichtig die Glasfasertechnologie für sie ist, so Hartwig-Labs. Beide arbeiten auch gern im Homeoffice und sind daher dringend auf ein schnelles Internet angewiesen. Die bisherige Funktechnologie reiche für Videokonferenzen und Datenübertragungen ins Ausland oft nicht aus.

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Manch ein älterer Mitbürger ließ sich bei der Bürgerfragestunde zur neuen Technologie beraten, und mit den Verträgen helfen. Etwa Friedhelm Kampmann, fast 82-jährig. Für sein Mietshaus an der Burgstraße brauchte er gleich mehrere Verträge.

Mitorganisator Tobias Heuchel erklärte ihn genau, was gebraucht wird und worauf zu achten ist. Während andere Akteure des Orgateams noch bis zum späten Abend zu Adressen ausschwärmten, bei denen unterschriebene Verträge von Bürgern bereitlagen.

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