Elternsprechtag am Telefon: Die Gesamtschule in Fröndenberg reagiert auf Corona

dzCornoavirus und Schule

Solange Schulen nicht offiziell geschlossen werden, besteht weiterhin Schulpflicht. Die GSF setz auf Information und sagt außerschulische Veranstaltungen, zunächst bis zu den Osterferien, ab.

Fröndenberg

, 11.03.2020, 15:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Elternsprechstunde am Telefon und Absage der Schulkonferenz: Die Fröndenberger Gesamtschule reagiert nicht nur mit abgesagten Kulturveranstaltungen. Auf ihrer Homepage gibt die Schule außerdem Hinweise zum Thema Cornoa und Unterricht.

Schon am 9. März gab es eine Empfehlung der Landesregierung, dass aufgrund des Coronavirus alle Veranstaltungen, die nicht mit dem Schulunterricht zu tun haben, bis zu den Osterferien abgesagt werden sollen.

Die Gesamtschule Fröndenberg zieht daraus Konsequenzen

  • Wie berichtet fällt das Musical des fünften Jahrgangs aus und wird voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Auch die Proben zum Musical fallen bis auf weiteres aus.
  • Bereits ausgefallen ist die Schulkonferenz am 10. März.
  • Eine für den 11. März geplante Informationsveranstaltung zu Ergänzungsstunden für Eltern des Jahrgangs 7 fällt ebenfalls aus, genauso wie eine für den 11. März um 19 Uhr vorgesehene Informationsveranstaltung für Eltern des Jahrgangs 5.
  • Auch die Wanderfahrten des Jahrgangs 10 im Rahmen des Projekttages „Schule ohne Rassismus“, die für den 18. März geplant waren, fallen aus.
  • Eine für den 23. März um 19 Uhr vorgesehene Informationsveranstaltung für Schülerinnen und Eltern der zukünftigen EF wird ebenfalls verschoben.
  • Der Elternsprechtag am 25. März wird stattfinden – allerdings in abgewandelter Form. Der Nachmittagsunterricht am 25. März entfällt, sodass die Lehrer interessierte Eltern am Telefon beraten können.

Solange eine Schule im Rahmen der weiteren Entwicklungen zum Coronavirus nicht von den zuständigen Gesundheitsbehörden geschlossen wird, besteht grundsätzlich Schulpflicht nach § 43 Absatz 1 SchulG.

Eltern sind angehalten, bei Fehlen ihres Kindes – aus welchen Gründen auch immer – unverzüglich die Schule zu benachrichtigen und den genauen Grund mitzuteilen.

Ärzte sind immer zu Rate zu ziehen

Eltern sollten alle Entscheidungen, die die Gesundheit ihres Kinder und eine mögliche Ansteckungsgefahr betreffen, grundsätzlich in Absprache mit einem Arzt treffen.

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Nach den Hinweisen des NRW-Gesundheitsministeriums sollen Menschen, die zurzeit grippeähnliche Symptome aufweisen, ihren Hausarzt beziehungsweise eine Notarztpraxis kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären. Wegen der Ansteckungsgefahr soll die Kontaktaufnahme zunächst telefonisch erfolgen.

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