Einmal um die Welt schaffen Fröndenbergs Radler auch diesmal nicht

dzStadtradeln

Das Stadtradeln ist beendet, die Auswertung läuft. Aber eines ist schon klar: Weder schaffen die Fröndenberger es, die Welt zu umrunden noch das Vorjahresergebnis zu knacken.

Fröndenberg

, 18.06.2019, 12:47 Uhr / Lesedauer: 2 min

30.140 Kilometer standen am Mittwoch auf dem Fröndenberger Stadtradel-Tacho. Mehr als 5000 Kilometer weniger als noch im Vorjahr und fast 10.000 Kilometer weniger als die angestrebte Äquatorlänge. Zwar gibt es bis Freitag, 21. Juni, noch die Möglichkeit, gefahrene Kilometer einzutragen, aber Madita Busch, bei der Stadt für die Aktion zuständig, bezweifelt, dass mehr als 32.000 Kilometer zusammenkommen werden.

Trotz Werbespot fünf Teilnehmer weniger als im Vorjahr

„Dabei habe ich mich diesmal eigens um einen Werbespot im Radio bemüht“, sagt Madita Busch. Die offensichtlich schon ein bisschen enttäuscht ist von der schleppenden Teilnahme. „Die Radiowerbung hatte nicht den Effekt, den wir uns erhofft hatten“, sagt sie. Noch liegen bei ihr einige Kilometerlisten, die sie per Hand noch eingeben wird. Doch die Masse an Kilometern wird dadurch nicht zusammenkommen. Denn auch die diesjährige Teilnehmerzahl blieb weit unter den Erwartungen zurück. Hatte Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe noch mit mehr als 100 Radlern gerechnet, waren es am Ende nur 85 und damit fünf weniger als im Vorjahr. Trotzdem: Die fleißigsten Radler werden ihre gebührende Ehrung bekommen. Und zwar bei der großen Abschlussveranstaltung am Donnerstag, 27. Juni, um 15.30 Uhr im Stiftsgebäude am Kirchplatz 2.

Im kreisweiten Vergleich schneiden Ruhrstadt-Radler schlecht ab

Bisher liegt der ADFC mit 10.364 Kilometern weit vorn, gefolgt von der Gruppe Speiche Bausenhagen, die 3495 Kilometer zurücklegte. Die grünen Klimatreter mit Vertretern aus dem Rat kommen immerhin auf 3376 Kilometer und belegen damit Platz 3. Die Ergebnisse können sich allerdings noch ändern, da bis Freitag noch Kilometer eingetragen werden können, die bis zum 14. Juni zurückgelegt wurden. Ändern wird sich aber wohl nichts mehr daran, dass die Ruhrstadt einmal wieder im Kreisvergleich sehr schlecht abschneidet. Bei den gefahrenen Kilometern pro Einwohner liegt Fröndenberg auf Platz 3. Und schaut man auf die absoluten Zahlen, liegt bisher nur die kleinere Gemeinde Holzwickede mit 28.984 gefahrenen Kilometern hinter der Ruhrstadt.

Radler melden sich nicht an und sind schockiert, dass ihre Kilometer nicht zählen

„Vielleicht müssen wir unsere Vermarktungsstrategie noch einmal unter die Lupe nehmen“, sagt Madita Busch von der Verwaltung. Allerdings habe sie bereit vom ADFC Lob für die Organisation bekommen. „Vielleicht war das Wetter am Anfang zu unbeständig. Es gab aber zum Beispiel ADFC-Mitglieder, die sind mit dem ADFC gefahren, hatten sich aber gar nicht angemeldet und waren dann ganz geschockt, weil ich ihre Kilometer im Nachhinein nicht mehr eintragen konnte“, berichtet Busch. Offenbar seien einige Radler also nicht so gut informiert gewesen wie angenommen.

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